Dies nicht zuletzt auch deshalb, da D.________ seinem Vater kognitiv markant unterlegen war. Er befand sich als Opfer somit in einem Konflikt, in welchem sein Vater auch der Täter war und damit in einer Situation, in der er als Sohn vom Vater Schutz erwartete, jedoch stattdessen sexuell ausgebeutet wurde. D.________ hatte den Bedarf, normale väterliche Zuneigung durch den Beschuldigten zu empfangen und stand damit vor dem Dilemma, die sexuellen Handlungen erdulden zu müssen, um vom Beschuldigten als Vater geliebt, anerkannt und beachtet zu werden.