Körperverletzungen, mögen sie auch objektiv von geringer Schwere sein, rechtfertigen grundsätzlich eine Genugtuung, wenn sie vorsätzlich und unter traumatischen Umständen zugefügt werden. Das trifft umso mehr zu, wenn sie längerfristige psychische Nachwirkungen haben Kantonsgericht Schwyz 38 (BGer, 6S.334/2004 v. 30 Nov. 2004 Erw. 4.2 m.H. ins. Auf BGE 123 III 306 Erw. 9b und BGE 112 II 131 Erw. 2). Die Bemessung der Genugtuung ist eine Billigkeitsentscheidung (BSK OR II-Heierli/Schnyder, N 21a zu Art. 47 OR m.H. auf BGE 132 II 117).