{"Signatur": "SZ_KG_002", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2019-12-30", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2017-76_2019-12-30.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "afaa803f51574d71f65aa96b09b8ff61"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2017-76_2019-12-30.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK2_2017_76_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2e5ef3a273d81efc3dfa971bb1950831de1d91baaee58f50f0693a5b6ba67cc80f492ec0b1b70374298292b1f7b8c8726ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2e5ef3a273d81efc3dfa971bb1950831de1d91baaee58f50f0693a5b6ba67cc80f492ec0b1b70374298292b1f7b8c8726ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK2_2017_76", "Checksum": "d23cb88c470b8871f8010da8bbc9111e"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK2 2017 76"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 2. 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Es sei nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in die Berechnung keine Kinderzulagen miteinbezogen habe (KG-act. 6, S. 23 N 68-70).\n\nb) Inzwischen steht fest, dass die Gesuchstellerin Anspruch auf Kinderzulagen hat. Gemäss dem von ihr am 10. November 2017 eingereichten Schreiben der holländischen Sozialversicherungsanstalt vom 1. November 2017 hat\nsie ab dem vierten Quartal 2016 Anspruch auf Kinderzulagen in der Höhe von\nEUR 239.84 für J.________ sowie je EUR 282.16 für I.________ und\nH.________, jeweils pro Quartal, wobei ab dem 2. Quartal 2017 für\nH.________ zufolge Erreichens der Volljährigkeit kein Anspruch mehr auf\nKinderzulagen besteht. Ab dem zweiten Quartal 2017 betragen die Kinderzulagen je EUR 283.40 pro Quartal für I.________ und J.________ (KG-act. 11,\n11/3 und 11/4). Somit ergeben sich folgende monatliche Kinderzulagen: Für\nH.________ EUR 94.05 (01.10.2016-31.03.2017), was bei einem Umrechnungskurs von 1.13 (vgl. E. 4.2b vorne) umgerechnet rund Fr. 106.30 ergeben. Für I.________ EUR 94.05 bzw. Fr. 106.30 (01.10.2016-31.03.2017) und\nEUR 94.45 bzw. Fr. 106.75 (ab 01.04.2017-31.07.2018 [Wegzug der Gesuchstellerin mit den beiden Töchter H.________ und J.________ nach Holland;\nvgl. E. 4.1d/cc vorne]). Für J.________ EUR 79.95 bzw. Fr. 90.35\n(01.10.2016-31.03.2017) und EUR 94.45 bzw. Fr. 106.75 (ab 01.04.2017-\n31.07.2018). Kinderzulagen sind Leistungen, die ausschliesslich für den\nUnterhalt der Kinder bestimmt sind und nicht zum Einkommen des\nbezugsberechtigten Elternteils hinzugezählt werden. Sie sind daher vom\nBedarf der Töchter vorweg in Abzug zu bringen (vgl. BGE 137 III 59 E. 4.2.3\nS. 64; vgl. E. 6.4j und E. 6.6b hinten).\nKantonsgericht Schwyz 28\n\n4.4 Zusammenfassend sind der Gesuchstellerin folgende, auf einen Franken bzw. Euro gerundete Monatseinkommen anzurechnen:\n\na) Aus Erwerbstätigkeit\n\nFr. 2'540.00 01.08.2017-31.07.2018\nEUR 0.00 01.08.2018 bis Mitte April 2019\nEUR 2'000.00 Mitte April 2019-31.10.2019;\nEUR 2'048.00 01.11.2019-31.01.2021;\nEUR 2'560.00 01.02.2021-31.10.2023;\nEUR 3'200.00 01.11.2023-31.10.2026;\nEUR 4'800.00 ab 01.11.2026.\n\nb) Aus der Vermietung der Ferienwohnung in Lantsch/Lenz\n\nFr. 435.00 Dezember 2016;\nFr. 900.00 Januar 2017 bis März 2017;\nFr. 258.00 01.07.2017-31.07.2018;\nEUR 228.30 01.08.2018-30.09.2018.\n\n5.1 Die Vorinstanz stellte bis Ende Juni 2016 auf das vom Gesuchsgegner\nin Singapur erzielte Einkommen ab und rechnete ihm ein monatliches Einkommen von Fr. 23‘300.00 (2014) bzw. Fr. 21‘720.00 (2015 bis Ende Juni\n2016) an (angef. Verfügung, E. 42-47 S. 20 f.).\n\nDer Gesuchsgegner legt dar, weshalb sich sein monatliches Nettoeinkommen\nin Singapur lediglich auf Fr. 19‘833.80 (2014 und 2015) bzw. auf Fr. 15‘983.10\n(01.01.2016-30.06.2016), durchschnittlich auf Fr. 18‘000.00 (nach Abzug der\nSteuern) belaufen habe (KG-act. 1, S. 23 f. N hh und S. 26 mit Hinweis auf die\nMassnahmenantwort vom 14. Juli 2016 [Vi-act. A/IV], S. 8 f.). Die Gesuchstellerin nimmt dazu keine Stellung, stellt die Vorbringen des Gesuchsgegners\nKantonsgericht Schwyz 29\n\nalso nicht in Abrede (vgl. KG-act. 6, S. 24-29 N 72-95). Somit anerkennt sie\nden vom Gesuchsgegner behaupteten tieferen Lohn in Singapur von\nFr. 18‘000.00 pro Monat, weshalb sich diesbezüglich weitere Abklärungen\nerübrigen und ihm für die erwähnte Zeit ein Einkommen in dieser Höhe anzurechnen ist.\n\n5.2 Die Vorinstanz führte aus, das vom Gesuchsgegner bei der E.________\nin den Niederlanden seit 18. Juli 2016 erzielte Bruttoeinkommen betrage\nFr. 15‘048.00 pro Monat. Unter Berücksichtigung der hohen Steuerabzüge\nbelaufe sich dessen Monatseinkommen auf Fr. 8‘115.00 netto, mit welchem er\nden Bedarf der Familie offensichtlich nicht mehr zu decken vermöge. Darin sei\ndie Beteiligung an der „P.________“ nicht enthalten. Diesbezüglich sei der\nGesuchsgegner seiner Substanziierungs- und Beweispflicht nicht nachgekommen. Wie hoch dieser Einkommensbestandteil sei, könne aber offenbleiben, weil dem Gesuchsgegner ein hypothetisches Einkommen anzurechnen\nsei, ausgehend von demjenigen, welches er in der Zeit in Singapur erwirtschaftet habe und netto Fr. 22‘100.00 pro Monat betrage (angef. Verfügung,\nE. 48-65 S. 21-24).\n\na) Der Gesuchsgegner legt dar, weshalb ihm kein hypothetisches Einkommen angerechnet werden könne, sondern auf sein Einkommen abzustellen\nsei, welches er bei der E.________ in den Niederlanden erziele. Dieses belaufe sich auf monatlich Fr. 15‘247.00 brutto bzw. nach Abzug der Quellensteuerund Sozialversicherungsabzüge auf ca. Fr. 6‘200.00 netto (KG-act. 1, S. 19-25\nN aa-gg und ii). Die Gesuchstellerin zeigt auf, weshalb die Vorinstanz zutreffend zum Schluss gekommen sei, der Gesuchsgegner habe sein Erwerbspotential bewusst und zulasten seiner Familie nicht ausgeschöpft (KG-act. 6,\nS. 24-29 N 72-92).\nKantonsgericht Schwyz 30\n\n"}