3. Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts formeller Natur. Bei Verletzung des Anspruches leidet der Entscheid grundsätzlich an einem schweren Mangel und ist aufzuheben (vgl. BGE 126 V 130, E. 2b; BGE 121 I 230, E. 2a; BGE 121 III 331, E. 3c; BGE 121 V 150, E. 6). Dies gilt unabhängig davon, ob das Urteil ohne die Verletzung anders ausgefallen wäre (Sutter-Somm/Chevalier, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. A. 2016, N 26 zu Art. 53 ZPO, Gehri, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. A. 2017, N 33 zu Art.