Basler Kommentar zur ZPO, 3. Aufl., Basel 2017, N 2 zu Art. 310 ZPO). Neue Tatsachen und Beweismittel werden jedoch nur noch berücksichtigt, wenn sie ohne Verzug vorgebracht werden und trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor erster Instanz vorgebracht werden konnten (Art. 317 Abs. 1 ZPO). Dies gilt im Besonderen auch für Verfahren mit Sachverhaltsabklärungen von Amtes wegen, die im summarischen (Art. 255 und 272 ZPO) Verfahren zu führen sind, also auch für das vorliegende Verfahren betreffend ein gerichtliches Verbot (Art. 248 lit. e ZPO; vgl. BGE 138 III 625, E. 2.2; ZK1 2013 36, Urteil vom 8. Juli 2014, E. 3.b).