Rechtsverzögerung ist nicht allein deshalb zu bejahen, weil ein Verfahren längere Zeit in Anspruch genommen hat. Als massgebend muss vielmehr gelten, ob das Verfahren in Anbetracht der auf dem Spiel stehenden Interessen zügig durchgeführt worden ist und die Gerichtsbehörden insbesondere keine unnütze Zeit haben verstreichen lassen (Urteil BGer vom 13. Mai 2015, 4A_190/2015, E. 2, m.w.H.; Urteil BGer vom 30. Juni 2011, 5A_191/2011, E. 2.2, m.w.H.; Beschluss KGSZ vom 27. November 2015, ZK2 2015 56, E. 3; vgl. zum Ganzen auch: BSK BV-Waldmann, Art. 29 BV N 26 f.).