c) In Literatur und Rechtsprechung herrschen teilweise unterschiedliche Auffassungen darüber, wie der Wohnzweck im Sinne von Art. 253a OR zu definieren ist. Überwiegend wird verlangt, dass der betroffene Raum dem längerdauernden Aufenthalt einer Person dient und ihr Privat-/Intimsphäre sowie Schutz vor Umwelteinflüssen gewährt (Giger, a.a.O., N 24 zu Art. 253a OR; Weber, in: Basler Kommentar zum OR, 6. Aufl., Basel 2015, N 4 zu Art. 253a/253b OR; SVIT-Kommentar, a.a.O., N 22 zu Vorbemerkungen zu Art. 253-274g OR; vgl. Urteil BGer vom 12. Juni 2006, 4C.128/2006, E. 2).