mündlichen Verhandlung und vor der Anhörung der Kinder statt (Steck, a.a.O., N 10 f. zu Art. 297 ZPO; Annette Spycher, a.a.O., N 9 zu Art. 297 ZPO). Die Anhörung eines Elternteils darf nur bei Unmöglichkeit wie unbekanntem Aufenthalt, Urteilunfähigkeit, Krankheit etc. unterbleiben (Annette Spycher, a.a.O., N 10 zu Art. 297 ZPO; Steck, a.a.O., N 12 zu Art. 297 ZPO). Eine Missachtung von Art. 297 Abs. 1 ZPO stellt eine Verletzung von Bundesrecht dar, welche eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts i.S.v. Art. 310 lit. b ZPO zur Folge haben kann (Steck, a.a.O., N 15 zu Art. 297 ZPO sowie N 33 und 41 zu Art. 296 ZPO; Bühler/Spühler, Berner Kommentar, 1980, N 46 zu Art.