{"Signatur": "SZ_KG_002", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2018-10-08", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2017-112_2018-10-08.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "6dc2a959191e933b4f0b0c2ac7c4dc81"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2017-112_2018-10-08.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK2_2017_112_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d25e9c566a94e327781befb2aaf7f4792dabadc1823c61268e4e8430c6dc13e5cdcbc1187439e29054ebbdc8147123f279ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d25e9c566a94e327781befb2aaf7f4792dabadc1823c61268e4e8430c6dc13e5cdcbc1187439e29054ebbdc8147123f279ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK2_2017_112", "Checksum": "5fbee92448e925c2e4291c27fda2c335"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK2 2017 112"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 2. 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B.________ (ZK2 2017 113),\n3. C.________ (ZK2 2017 114),\n4. D.________ (ZK2 2017 115),\n5. E.________ (ZK2 2017 116),\n6. F.________ (ZK2 2017 117),\n7. G.________ (ZK2 2017 118),\n8. H.________ (ZK2 2017 119),\n9. I._________ (ZK2 2017 120),\n10. J.________ (ZK2 2017 121),\nBerufungsführer,\nalle vertreten durch Rechtsanwalt K.________,\n\ngegen\n\nAmt für Vermessung und Geoinformation, Postfach 1213, Bahnhofstrasse 16, 6431 Schwyz,\nBerufungsgegner,\nvertreten durch Rechtsanwalt L.________,\n\nbetreffend dauernde Bodenverschiebung (Art. 660a ZGB)\n(Berufungen gegen den Einspracheentscheid des Amts für Vermessung und\nGeoinformation vom 13. November 2017);-\n\nhat die 2. Zivilkammer,\nKantonsgericht Schwyz 2\n\nnachdem sich ergeben und in Erwägung:\n\n1. a) Am 10. März 2017 publizierte das Amt für Vermessung und Geoinformation im kantonalen Amtsblatt die öffentliche Auflage der Perimeterpläne\nfür Gebiete mit dauernden Bodenverschiebungen in der Gemeinde Schwyz.\nDemnach soll bei den vom Perimeterplan erfassten Grundstücken im Grundbuch die Anmerkung „Gebiet mit dauernden Bodenverschiebungen“ eingetragen werden (Vi-BB 2.1). Gegen den Einbezug ihrer Liegenschaften in den\nPerimeterplan „Loo, Halteli, Obdorf“ erhoben unter anderem A.________\n(ZK 2017 112), B.________ (ZK2 2017 113), C.________ (ZK2 2017 114),\nD.________ (ZK2 2017 115), E.________ ZK2 2017 116), F.________,\nG.________, H.________ (ZK2 2017 119), I.________ (ZK2 2017 120) sowie\nJ.________ (ZK2 2017 121) Einsprache beim Amt für Vermessung und\nGeoinformation und verlangten, ihre jeweiligen Grundstücke seien nicht als\nGebiet mit dauernder Bodenverschiebung zu bezeichnen und es sei von einer\nentsprechenden Anmerkung im Grundbuch abzusehen (vgl. Vi-BB 2.4.2-\n2.4.5). Mit Einspracheentscheid vom 13. November 2017 verfügte das Amt für\nVermessung und Geoinformation was folgt:\n\n1. Die Einsprachen werden teilweise gutgeheissen. In der Anmeldung\nzur Eintragung der Anmerkung „Gebiet mit dauernden Bodenverschiebungen“ im Grundbuch wird bei den Grundstücken der Einsprecher der Hinweis angebracht, dass es sich um tiefgründige,\nkaum wahrnehmbare Bodenverschiebungen mit durchschnittlichen\nGeschwindigkeiten kleiner 1 cm pro Jahr handelt. Im Übrigen werden die Einsprachen abgewiesen.\n\n2. Verfahrenskosten werden keine erhoben.\n\n3.-5. [Rechtsmittel und Zustellung].\n\nb) Gegen diese Verfügung erhoben A.________ (ZK2 2017 112),\nB.________ (ZK2 2017 113), C.________ (ZK2 2017 114), D.________\n(ZK2 2017 115), E.________ ZK2 2017 116), F.________, G.________,\nH.________ (ZK2 2017 119), I.________ (ZK2 2017 120) sowie J.________\nKantonsgericht Schwyz 3\n\n(ZK2 2017 121) (nachfolgend Berufungsführer) am 15. Dezember 2017 Berufung beim Kantonsgericht mit folgenden Anträgen (Proz. Nr. ZK 2017 112,\nKG-act. 1), wobei die Berufungen je separat entgegen genommen wurden:\n\n1. Die Grundstücke Kat.-Nrn. zz, yy, ww, vv, uu, tt, ss, rr, qq, pp seien\naus dem Perimeterplan für Gebiete mit dauernden Bodenverschiebungen, Gebiet: “Loo, Halden, Obdorf“ zu streichen und nicht als\nGebiete mit dauernden Bodenverschiebungen ins Grundbuch aufzunehmen;\n\n2. Bei den in Antrag 1 genannten Grundstücken sei auf die Eintragung der Anmerkung „Gebiet mit dauernder Bodenverschiebungen“ im Grundbuch zu verzichten;\n\n3. Allfällige Stellungnahmen der Vorinstanz seien den Berufungsklägern zur Stellungnahme bzw. zur Kenntnisnahme zuzustellen;\n\nalles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer zu Lasten der Vorinstanz.\n\nMit Verfügung vom 29. Dezember 2017 vereinigte die Verfahrensleitung die\nVerfahren ZK2 2017 112-121 (KG-act. 2). Mit Berufungsantwort vom 2. Februar 2018 beantragte das Amt für Vermessung und Geoinformation (nachfolgend Berufungsgegner), die Berufungen seien abzuweisen und die betroffenen Grundstücke im Perimeterplan „Gebiet Loo, Halteli, Obdorf“ zu belassen,\nunter solidarischer Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Berufungsführer (KG-act. 3). Am 22. Februar 2018 reichten die Berufungsführer\neine unaufgeforderte Stellungnahme zur Berufungsantwort ein (KG-act. 7),\nwozu sich der Berufungsgegner mit Eingabe vom 12. März 2018 vernehmen\nliess (KG-act. 11).\n\n2. Werden bei Arbeiten in der amtlichen Vermessung oder bei Arbeiten des\nAmtes für Wald und Naturgefahren (AWN) Gebiete mit dauernden Bodenverschiebungen nach Art. 660a ZGB festgestellt, leitet das AVG (Amt Vermessung und Geoinformation) das Verfahren zur Ausscheidung dieser Gebiete\n(§ 13 Abs. 1 Verordnung über die amtliche Vermessung [KVAV];\nKantonsgericht Schwyz 4\n\n"}