Das Revisionsverfahren verläuft zweistufig. In einem ersten Schritt wird über das Revisionsgesuch als solches entschieden (Art. 330 ZPO), d.h., das Gericht prüft, ob die Revision zulässig, insbesondere rechtzeitig ist und ob ein Revisionsgrund gegeben ist. Wird die Revision im Grundsatz gutgeheissen, ergeht in einem zweiten Schritt der Entscheid in der Sache selbst (Art. 333 ZPO; Carcagni Roesler, in: Baker/McKenzie [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung, Kommentar, 2010, N 1 f. zu Art. 332 ZPO; Sterchi, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, ZPO, 2012, N 1 zu Art. 332 und Art.