{"Signatur": "SZ_KG_002", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-03-30", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2015-78_2017-03-30.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "a16fef827c569e66da33d6045de13d3c"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2015-78_2017-03-30.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK2_2015_78_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2e82d0d2c583a32488a2489901ebda7b1d6d4c98b5850074bfa3ff5ce6de8090b578805ec0168d8cc19a8802ead90d62cea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2e82d0d2c583a32488a2489901ebda7b1d6d4c98b5850074bfa3ff5ce6de8090b578805ec0168d8cc19a8802ead90d62cea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK2_2015_78", "Checksum": "70250d159995394b60d19cac413dc9f2"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK2 2015 78"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 2. 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Claude Brüesch.\n\nIn Sachen A.________,\nGesuchstellerin und Berufungsführerin,\nvertreten durch Rechtsanwältin B.________,\n\ngegen\n\nC.________,\nGesuchsgegner und Berufungsgegner,\nvertreten durch Rechtsanwältin D.________,\n\nbetreffend vorsorgliche Massnahmen (Ehegatten- und Kinderunterhalt)\n(Berufung gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March\nvom 25. November 2015, ZES 2014 102);-\n\nhat die 2. Zivilkammer,\nKantonsgericht Schwyz 2\n\nnachdem sich ergeben:\n\nA. Die Parteien heirateten am 28. August 2000. Ihrer Ehe entsprossen die\nTochter E.________, und F.________.\n\nB. Mit Eingabe vom 26. September 2011 machte A.________ beim Einzelrichter am Bezirksgericht March das Scheidungsverfahren rechtshängig (Verfahren ZEO 2011 74).\n\nC. Am 28. Februar 2014 stellte A.________ (nachfolgend: Gesuchstellerin)\nbeim Einzelrichter am Bezirksgericht March folgende vorsorgliche Massnahmen:\n\n1. Die eheliche Liegenschaft G.________ xx in H.________ sei für\ndie Dauer des Scheidungsverfahrens samt Mobiliar und Hausrat\nder Klägerin zur alleinigen Nutzung zuzuweisen.\n2. Der Beklagte sei rückwirkend ab 1. März 2013 und für die Dauer\ndes Scheidungsverfahrens zu verpflichten, an den Unterhalt von\nE.________ monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 4‘965.00 bis Juli 2013 und von Fr. 4‘175.00 ab August 2013 zu leisten, zahlbar\nmonatlich im Voraus, jeweils auf den Ersten eines jeden Monats.\nDie Unterhaltsbeiträge seien gerichtsüblich zu indexieren.\n3. Der Beklagte sei rückwirkend ab 1. März 2013 und für die Dauer\ndes Scheidungsverfahrens zu verpflichten, an den Unterhalt von\nF.________ monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 4‘440.00 bis Juli\n2013, Fr. 3‘650.00 von August 2013 bis Juli 2015 und von\nFr. 5‘560.00 ab August 2015 zu leisten, zahlbar monatlich im Voraus, jeweils auf den Ersten eines jeden Monats.\nDie Unterhaltsbeiträge seien gerichtsüblich zu indexieren.\n4. Der Beklagte sei rückwirkend ab 1. März 2013 und für die Dauer\ndes Scheidungsverfahrens zu verpflichten, an den Unterhalt der\nKlägerin monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 13‘880.00 bis Juli\n2013, von Fr. 12‘755.00 von August 2013 bis Dezember 2013 und\nvon Fr. 12‘785.00 ab Januar 2014 zu leisten, zahlbar monatlich im\nVoraus, jeweils auf den Ersten eines jeden Monats.\nDie Unterhaltsbeiträge seien gerichtsüblich zu indexieren.\n5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzgl. MwSt. zu\nLasten des Beklagten.\nKantonsgericht Schwyz 3\n\nMit Eingabe vom 22. April 2014 stellte der Gesuchsgegner folgende Gegenrechtsbegehren:\n\n1. Die eheliche Liegenschaft G.________ xx in H.________ sei für\ndie weitere Dauer des Scheidungsverfahrens samt Mobiliar und\nHausrat der Gesuchstellerin zur alleinigen Nutzung zuzuweisen.\n2. Die Gesuchstellerin sei zu verpflichten, dem Gesuchsgegner auf\nerstes Verlangen seine persönlichen Effekten herauszugeben.\n3. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin ab\n1. März 2014 für die weitere Dauer des Scheidungsverfahrens für\ndie Kinder E.________ und F.________ monatliche Unterhaltsbeiträge von CHF 1‘800.00 zuzüglich Familienzulagen je Kind zu bezahlen, zahlbar monatlich im Voraus auf den Ersten eines Monats.\n4. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin für sie\npersönlich ab 1. März 2014 für die weitere Dauer des Scheidungsverfahrens monatliche Unterhaltsbeiträge von CHF 7‘400.00 zu\nbezahlen, zahlbar monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines Monats.\nDer Unterhaltsbeitrag sei ab 1. Januar 2015 um die Hälfte des\ndurch die Gesuchstellerin erzielten Nettoeinkommens zu reduzieren, mindestens jedoch um CHF 2‘000.00 monatlich.\n5. Der Gesuchsgegner sei für berechtigt zu erklären, seine Unterhaltszahlungen für den Zeitraum ab 1. März 2014 an seine Unterhaltsverpflichtung anzurechnen.\n6. Alle anderslautenden oder weitergehenden Anträge der Gesuchstellerin, inkl. Antrag 5, seien abzuweisen.\n7. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Mehrwertsteuer zulasten der Gesuchstellerin.\n\nDie Einigungsverhandlung vom 10. Dezember 2014 blieb ohne Erfolg.\n\nAm 26. Januar 2015 nahm die Gesuchstellerin Stellung zu den Noven der\nEingabe vom 22. April 2014. Der Gesuchsgegner nahm am 29. Mai 2015 seinerseits Stellung zu den Noven der Gesuchstellerin in der Eingabe vom\n26. Januar 2015. In der Folge reichten die Parteien am 22. Juni 2015, 3. Juli\n2015, 20. Juli 2015, 24. August 2015 und 7. September 2015 unaufgeforderte\nStellungnahmen ein.\nKantonsgericht Schwyz 4\n\nAm 25. November 2015 verfügte der Einzelrichter am Bezirksgericht March\nFolgendes:\n\n"}