für die ein Rückgriff auf das Vermögen nötig sein wird (BGer, Urteil vom 15. Januar 2007, 5P.472/2006, E. 3.2). Ein Vermögensverzehr setzt voraus, dass das eheliche Einkommen zur Deckung des Grundbedarfs der Ehegatten auf tiefem bzw. bescheidenem Niveau nicht ausreicht, das Vermögen nicht von unbedeutender Grösse ist, und es sich um eine vorübergehende Massnahme handelt (Six, a.a.O., Rz 2.156; vgl. auch Hausheer/Spycher, Handbuch des Unterhaltsrechts, 2. Aufl. 2010, Rz 01.76 und 03.142 ff.; Vetterli, in: Schwenzer, Familienkommentar Scheidung, 2. Aufl. 2011, N 31 zu Art. 176 ZGB mit Verweis auf BGE 110 II 321, S. 323 f.; BGer, Urteil vom 29. Mai 2002, 5P.173/2002, E. 5a =