Die herrschende Lehre und das Bundesgericht sprechen sich indessen, wie ausgeführt, für die objektive Theorie aus, sodass Art. 527 Ziff. 1 ZGB auch zur Anwendung gelangt, wenn die Zuwendungen des Erblassers der Ausgleichung entzogen worden sind (BGE 116 II 667, E. 2, m.w.H. = Pra 80 [1991] Nr. 159; BGer 5A_587/2010 vom 11. Februar 2011, E. 2; Sticher, Gemischte Schenkung – Zuwendungsabsicht als Bedingung der Herabsetzung, S. 59, in: successio 1/13, S. 57 ff.; vgl. zum Ganzen Lavanchy, Geltung der objektiven oder subjektiven Theorie bei der Anwendung von Art. 527 ZGB in der neueren bundesgerichtlichen Rechtsprechung, in: BJM 4/ 2018, S. 257 ff.).