Es ist deshalb jeweils zuerst zu prüfen, ob eine Zuwendung ausgleichungspflichtig ist. Nur wenn die Ausgleichung zu verneinen ist und die lebzeitige Zuwendung den Pflichtteil eines Erben verletzt, unterliegt die Zuwendung überhaupt der Herabsetzung (Burckhardt Bertossa, a.a.O., Art. 626 N 5 sowie Vorbemerkungen zu Art. 626 ff. N 10; Wildisen, in: Breitschmid/Jungo [Hrsg.], Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, Erbrecht, 3. Auflage, Zürich 2016, Art. 475 N 2; BGer 5A_883/2010 und 5A_887/2010 vom 18. April 2011, E. 6; BGE 116 II 667, E. 2b.cc = Pra 80 [1991] Nr. 159; vgl. BGE 107 II 119, E. 3b; vgl. BGE 71 II 69, E. 4a; vgl. auch BGE 126 III 171, E. 3a).