{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2018-11-30", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-38_2018-11-30.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "8807b232b6630de31225e38cd369d4dd"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-38_2018-11-30.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2016_38_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2fdebe33ff2bfeaf721e3081d7f3e424c32f7433a2dc9fb0e5e01f97768472339f9918a4db8127bccdaf4bc0f8fef1841ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2fdebe33ff2bfeaf721e3081d7f3e424c32f7433a2dc9fb0e5e01f97768472339f9918a4db8127bccdaf4bc0f8fef1841ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2016_38", "Checksum": "3156b5073c8d0964f7285b3e0f83eaf7"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK1 2016 38"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. 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Insbesondere äussert er sich\nnicht zur Höhe des geforderten Zinses und legt keinen (neuerlichen) Kontoauszug ins Recht, der Auskunft hierzu geben würde. Mangels rechtsgenüglicher Begründung ist somit nicht weiter auf dieses Vorbringen des Klägers einzugehen.\n\ne) Zusammengefasst präsentiert sich die Teilungsmasse per Teilungsdatum am 26. September 2016 wie folgt:\n\nAktiven per Teilungstag (26.09.2016)\n- Privatkonto K.________ (Bank I) uu per 31.12.2011 Fr. 925.94\n- ein Viertel Gesamteigentum an der Liegenschaft Nr. tt GB Albula Fr. 3'100.00\n- ein Viertel Gesamteigentum an der Liegenschaft Nr. ss GB Albula Fr. 138.00\n- Darlehen an die Beklagten 1–3 Fr. 2'100'000.00\n- Zinsforderung für Darlehen an die Beklagten 1–3 Fr. 765'333.00\n- Erbvorbezug Kläger Fr. 166'600.00\n- Erbvorbezug Beklagter 4 Fr. 100'000.00\nTotal Fr. 3'136'096.94\nPassiven per Teilungstag (26.09.2016)\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Beklagter 1 Fr. 4'232.67\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Beklagte 2 Fr. 4'232.67\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Beklagte 3 Fr. 4'232.67\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Kläger Fr. 11'378.20\n- Anteil übernommene Steuern Beklagter 1 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Beklagte 2 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Beklagte 3 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Beklagter 4 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Kläger Fr. 4'467.65\n- Bargeldschuld gegenüber dem Kläger Fr. 42.90\nTotal Fr. 46'457.36\n\nTeilungsmasse netto per Teilungstag Fr. 3'089'639.58\nKantonsgericht Schwyz 65\n\n9. a) Gemäss Art. 607 Abs. 2 ZGB können die gesetzlichen Erben, wo es\nnicht anders angeordnet ist, die Teilung frei vereinbaren. Diesem Grundsatz\nder freien vertraglichen Erbteilung kommt überragende Bedeutung zu. Die\nErben können die Teilung weitestgehend nach ihrem Gutdünken gestalten\nund – vorbehältlich zwingender Bestimmungen – die anderen Grundsätze\nausschalten oder zumindest einschränken (Schaufelberger/Keller Lüscher,\na.a.O., Art. 607 N 5; vgl. Wolf, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar\nzum Schweizerischen Privatrecht, Zivilgesetzbuch, Bern 2014, Art. 617 N 8;\nvgl. Weibel, a.a.O., Vorbemerkungen zu Art. 607 ff. N 2 und 5). Unter der Voraussetzung, dass unter allen Erben Einigkeit über die Art der Teilung herrscht,\nsind die Erben weder durch die gesetzlichen noch die erblasserischen Teilungsvorschriften gebunden. Die Teilungsfreiheit der Erben geniesst unbedingt\nVorrang, steht jedoch unter dem Vorbehalt, dass sich alle Erben über die Aufteilung des Nachlasses und die Zuweisung von Aktiven und Passiven einig\nsind (Schaufelberger/Keller Lüscher, a.a.O., Art. 607 N 5; vgl. Wolf, a.a.O.,\nArt. 607 N 13). Die gesetzlichen Teilungsregeln sind im Sinne des Grundsatzes der freien Erbteilung grösstenteils dispositiver Natur (vgl. Schaufelberger/Keller Lüscher, a.a.O., Art. 607 N 6; vgl. Weibel, a.a.O., Vorbemerkungen\nzu Art. 607 ff. N 6; vgl. Wolf, a.a.O., Art. 607 N 10).\n\nKommt eine vertragliche Einigung nicht zustande und hat der Erblasser keine\nanderslautenden Vorschriften (vgl. Art. 608 ZGB) aufgestellt, finden die gesetzlichen Teilungsregeln Anwendung (BGE 143 III 425, E. 4.2; 137 III 8,\nE. 2.1). Danach sollen die Erbschaftssachen wenn immer möglich in natura\nunter die Erben verteilt werden, weil alle Erben den gleichen Anspruch auf die\nGegenstände der Erbschaft haben (Art. 610 Abs. 1 ZGB; Grundsatz der Anspruchsgleichheit). Aus den Erbschaftssachen sind so viele Lose zu bilden,\nals Erben oder Erbstämme vorhanden sind (Art. 611 Abs. 1 ZGB). Würde eine\nErbschaftssache dadurch aber wesentlich an Wert verlieren, soll sie in einem\neinzigen Los untergebracht werden und somit einem der Erben ungeteilt zugewiesen werden (Art. 612 Abs. 1 ZGB; Grundsatz der Naturalteilung). Nur\nKantonsgericht Schwyz 66\n\ndann, wenn die Erbschaftssache nicht in einem Los Platz findet, weil z.B. ihr\nWert den Betrag eines Erbteils erheblich übersteigt, ist sie zu verkaufen und\nder Erlös zu teilen (Art. 612 Abs. 2 ZGB; vgl. zum Ganzen BGE 143 III 425,\nE. 4.2–4.6; 137 III 8, E. 2.1; BGE 78 II 408; BGer 5C.214/2003 vom 8. Dezember 2003, E. 2).\n\n"}