{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2018-11-30", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-38_2018-11-30.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "8807b232b6630de31225e38cd369d4dd"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-38_2018-11-30.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2016_38_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2fdebe33ff2bfeaf721e3081d7f3e424c32f7433a2dc9fb0e5e01f97768472339f9918a4db8127bccdaf4bc0f8fef1841ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2fdebe33ff2bfeaf721e3081d7f3e424c32f7433a2dc9fb0e5e01f97768472339f9918a4db8127bccdaf4bc0f8fef1841ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2016_38", "Checksum": "3156b5073c8d0964f7285b3e0f83eaf7"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK1 2016 38"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. 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Zeiter, Wertveränderungen zwischen Erbgang und Erbteilung, S. 290, in:\nKaleidoskop des Familien- und Erbrechts, Liber amicarum für Alexandra Ru-\nmo-Jungo, Zürich 2014, S. 281 ff.; vgl. Staehelin, a.a.O., Art. 474 N 14;\nvgl. BGE 102 II 329, E. 2c; vgl. BGE 131 III 49, E. 4.3.2). Der Grundsatz\ngemäss Art. 617 ZGB, wonach Grundstücke den Erben zum Verkehrswert im\nZeitpunkt der Teilung anzurechnen sind, gilt nach herrschender Lehre als allgemeine Bewertungsregel auch für Fahrnis und andere Rechte (Schaufelberger/Keller Lüscher, in: Honsell/Vogt/Geiser [Hrsg.], Basler Kommentar Zivilgesetzbuch II, 5. Auflage, Basel 2015, Art. 617 N 1; Meyer, in: Breitschmid/Jungo [Hrsg.], Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, Erbrecht,\n3. Auflage, Zürich 2016, Art. 617 N 1; vgl. Weibel, in: Abt/Weibel [Hrsg.], Praxiskommentar Erbrecht, 3. Auflage, Basel 2015, Art. 617 N 1; vgl. hierzu auch\nSchiller, Nochmals: Wertveränderungen des Nachlasses zwischen Todestag\nund Teilung, in: successio 1/14, S. 87 f.). Mit anderen Worten ist für die Teilung an den Verkehrswert zum Zeitpunkt der Teilung, d.h. den Tag der Urteilsfällung, anzuknüpfen (vgl. Weibel, a.a.O., Art. 617 N 1; vgl.\nSchaufelberger/Keller Lüscher, a.a.O., Art. 617 N 1 und 4; vgl. Wolf/Eggel, in:\nKantonsgericht Schwyz 58\n\nHausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar zum Schweizerischen Privatrecht, Zivilgesetzbuch, Bern 2014, Art. 617 N 12 f.). Weil in einem Prozess ab\neinem bestimmten Zeitpunkt keine neuen Vorbringen mehr möglich sind, kann\ndas Erbteilungsgericht aus praktischen Gründen auf einen Stichtag vor der\nUrteilsfällung abstellen. Eine allfällige Nachschätzung bei möglichen Wertveränderungen wird nur auf entsprechendes Begehren einer Partei und nicht von\nAmtes wegen durch das Erbteilungsgericht angeordnet (vgl. Wolf/Eggel,\na.a.O., Art. 617 N 12 f.; vgl. BGer 5A_311/2009, E. 3.2). Neben seiner Bedeutung für die Bewertung ist der Zeitpunkt der Teilung auch relevant für den Bestand der zu teilenden Erbschaft (Wolf/Eggel, a.a.O., Art. 617 N 10; Weibel,\na.a.O., Art. 617 N 1; vgl. BGer 5A_776/2009 vom 27. Mai 2010, E. 10.4.1;\nvgl. BGer 5A_40/2001 vom 23. Mai 2001, E. 3d). Dies verkennen die Beklagten 1 bis 3, wenn sie geltend machen, die Teilungsmasse sei vorliegend nicht\nrelevant resp. es sei auf den Todestag abzustellen (vgl. KG-act. 1 [ZK1 2016\n40], Ziff. 24 ff. vgl. KG-act. 10 [ZK1 2016 38], Ziff. 46b). Abgesehen davon ist\nmit dem Erbvorbezug des Beklagten 4 in der Höhe von Fr. 100‘000.00, den\ndie Erblasserin mit letztwilliger Verfügung vom 5. Mai 2006 der Ausgleichungspflicht unterwarf (vgl. Vi-act. B, KB 11, Ziff. 2 f. auf S. 2), auch eine\nausgleichungspflichtige Zuwendung in der Teilungsmasse zu berücksichtigen\n(vgl. nachstehend E. 8c).\n\na) Die folgenden Positionen der vorinstanzlich festgestellten Teilungsmasse per Teilungstag am 26. September 2016 blieben vor der Berufungsinstanz\nhinsichtlich ihrer Höhe unangefochten (vgl. KG-act. 1 [ZK1 2016 40], Ziff. 40f;\nvgl. KG-act. 1 [ZK1 2016 38], Ziff. III.B.8 und Rechtsbegehren Ziff. 1a auf S. 2;\nvgl. angefochtenes Urteil, E. 6b auf S. 49 f.):\n\nAktiven per Teilungstag (26.09.2016)\n- Privatkonto K.________ (Bank I) uu per 31.12.2011 Fr. 925.94\n- ein Viertel Gesamteigentum an der Liegenschaft Nr. tt GB Albula Fr. 3'100.00\n- ein Viertel Gesamteigentum an der Liegenschaft Nr. ss GB Albula Fr. 138.00\n- Darlehen an die Beklagten 1–3 Fr. 2'100'000.00\nKantonsgericht Schwyz 59\n\n- Erbvorbezug Beklagter 4 Fr. 100'000.00\nTotal Fr. 2'204'163.94\n\nPassiven per Teilungstag (26.09.2016)\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Beklagter 1 Fr. 4'232.67\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Beklagte 2 Fr. 4'232.67\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Beklagte 3 Fr. 4'232.67\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Kläger Fr. 11'378.20\n- Anteil übernommene Steuern Beklagter 1 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Beklagte 2 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Beklagte 3 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Beklagter 4 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Kläger Fr. 4'467.65\n- Bargeldschuld gegenüber dem Kläger Fr. 42.90\nTotal Fr. 46'457.36\n\nZwischentotal netto per Teilungstag Fr. 2'157'706.58\n\n"}