{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2018-11-30", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-38_2018-11-30.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "8807b232b6630de31225e38cd369d4dd"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-38_2018-11-30.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2016_38_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2fdebe33ff2bfeaf721e3081d7f3e424c32f7433a2dc9fb0e5e01f97768472339f9918a4db8127bccdaf4bc0f8fef1841ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2fdebe33ff2bfeaf721e3081d7f3e424c32f7433a2dc9fb0e5e01f97768472339f9918a4db8127bccdaf4bc0f8fef1841ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2016_38", "Checksum": "3156b5073c8d0964f7285b3e0f83eaf7"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK1 2016 38"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. 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B, KB 11, Ziff. 2 f.\nauf S. 2), sowie den Schenkungsanteil an den Beklagten 4 aus dem Grundstückkaufvertrag 1982 von Fr. 1‘016‘208.22 zur Pflichtteilsberechnungsmasse\nper Todestag hinzu (vgl. angefochtenes Urteil, E. 4d.IX und E. 4d.XI). Der Beklagte 4 stellte im Berufungsverfahren keine Anträge und teilte mit Eingaben\nvom 10. resp. 12. Januar 2017 mit, er sei des Prozessierens müde und verzichte auf eine Berufungsantwort (KG-act. 17 und 18 [ZK1 2016 40]). Androhungsgemäss (vgl. ZK1 2016 38 und 40 je KG-act. 3, Ziff. 2) wird den Beklagten 4 betreffend aufgrund der Akten entschieden. Die Beklagten 1 bis 3 anerkennen die vorinstanzliche Ermittlung der Pflichtteilsberechnungsmasse (KGact. 1 [ZK1 2016 40], Ziff. 21). Der Rechtsvertreter des Klägers reichte keine\nVollmacht ein, die ihn auch zur Vertretung des Beklagten 4 berechtigen würde. Ausserdem hielt er fest, es sei nicht seine Sache, für den Beklagten 4 Partei und Berufung zu ergreifen (vgl. KG-act. 1 [ZK1 2016 38], Ziff.II.4). Die vorinstanzliche Hinzurechnung des Erbvorbezugs und des Schenkungsanteils an\nden Beklagten 4 zur Pflichtteilsberechnungsmasse blieb im Berufungsverfahren somit unangefochten. Dass der klägerische Rechtsvertreter in seinen Berufungsanträgen den Schenkungsanteil an den Beklagten 4 aus dem Grundstückkaufvertrag 1982 in Höhe von Fr. 1‘016‘208.22 ebenfalls aufführte, vermag daran nichts zu ändern.\n\nZum reinen Nachlass von Fr. 2‘057‘706.58 sind somit die Erbvorbezüge von\ntotal Fr. 766‘400.00 und der Schenkungsanteil an den Beklagten 4 aus dem\nGrundstückkaufvertrag von 1982 in Höhe von Fr. 1‘016‘208.22 zu addieren,\nwas ein Zwischentotal per Todestag von netto Fr. 3‘840‘314.80 ergibt:\n\nAktiven per Todestag (rr (Datum))\n- Privatkonto K.________ (Bank I) uu per 31.12.2011 Fr. 925.94\n- ein Viertel Gesamteigentum an der Liegen-\nKantonsgericht Schwyz 27\n\nschaft Nr. tt GB Albula Fr. 3'100.00\n- ein Viertel Gesamteigentum an der Liegenschaft Nr. ss GB Albula Fr. 138.00\n- Darlehen an die Beklagten 1–3 Fr. 2'100'000.00\n- Erbvorbezug Kläger Fr. 166'600.00\n- Erbvorbezug Beklagter 1 Fr. 166'600.00\n- Erbvorbezug Beklagte 2 Fr. 166'600.00\n- Erbvorbezug Beklagte 3 Fr. 166'600.00\n- Erbvorbezug Beklagter 4 Fr. 100'000.00\n- Schenkungsanteil an den Beklagten 4\naus dem Grundstückkaufvertrag 1982 Fr. 1'016'208.22\nTotal Fr. 3'886'772.16\n\nPassiven per Todestag (rr (Datum))\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Beklagter 1 Fr. 4'232.67\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Beklagte 2 Fr. 4'232.67\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Beklagte 3 Fr. 4'232.67\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Kläger Fr. 11'378.20\n- Anteil übernommene Steuern Beklagter 1 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Beklagte 2 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Beklagte 3 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Beklagter 4 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Kläger Fr. 4'467.65\n- Bargeldschuld gegenüber dem Kläger Fr. 42.90\nTotal Fr. 46'457.36\n\nZwischentotal netto per Todestag Fr. 3'840'314.80\n\nb) Wie erwähnt entspricht die Pflichtteilsberechnungsmasse der Summe\ndes reinen Nachlasses, der ausgleichungspflichtigen Zuwendungen sowie der\nhinzurechenbaren/herabsetzbaren Zuwendungen abzüglich der Nachlasspassiven (vgl. vorstehend E. 3b). Die Frage, ob vorliegend hinzurechenbare\nbzw. herabsetzbare (lebzeitige) Zuwendungen zu berücksichtigen sind, stellt\nder hauptsächliche Grund für die Berufung des Klägers dar. Die Beklagten 1\nbis 3 stimmen mit dem Kläger überein, dass eine Herabsetzung nach Art. 527\nZiff. 3 ZGB vorliegend ausser Betracht fällt, weil die fraglichen Grundstückgeschäfte mehr als fünf Jahre vor dem Tod der Erblasserin erfolgt sind (KGact. 10 [ZK1 2016 38], Ziff. 49; vgl. auch BGE 107 II 119, E. 3b). Die Prüfung\nallfälliger Herabsetzungstatbestände kann sich daher, und weil keine der Parteien Tatsachen i.S.v. Ziff. 2 und 4 von Art. 527 ZGB behauptet, auf Art. 527\nZiff. 1 ZGB beschränken.\nKantonsgericht Schwyz 28\n\n"}