{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2018-11-30", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-38_2018-11-30.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "8807b232b6630de31225e38cd369d4dd"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-38_2018-11-30.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2016_38_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2fdebe33ff2bfeaf721e3081d7f3e424c32f7433a2dc9fb0e5e01f97768472339f9918a4db8127bccdaf4bc0f8fef1841ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2fdebe33ff2bfeaf721e3081d7f3e424c32f7433a2dc9fb0e5e01f97768472339f9918a4db8127bccdaf4bc0f8fef1841ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2016_38", "Checksum": "3156b5073c8d0964f7285b3e0f83eaf7"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK1 2016 38"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. 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Zivilkammer 30.11.2018 ZK1 2016 38\nRegeste:\nErbteilung | Erbrecht\n\n Passiven per Todestag (rr (Datum))\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Beklagter 1 Fr. 4'232.67\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Beklagte 2 Fr. 4'232.67\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Beklagte 3 Fr. 4'232.67\n- Anteil übernommene Todesfallkosten Kläger Fr. 11'378.20\n- Anteil übernommene Steuern Beklagter 1 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Beklagte 2 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Beklagte 3 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Beklagter 4 Fr. 4'467.65\n- Anteil übernommene Steuern Kläger Fr. 4'467.65\n- Bargeldschuld gegenüber dem Kläger Fr. 42.90\nTotal Fr. 46'457.36\n\nReiner Nachlass netto per Todestag Fr. 2'057'706.58\n\nDiese Positionen, welche im Todeszeitpunkt tatsächlich im Nachlass waren,\nstimmen (auch in der Höhe) mit den von der Vorinstanz per Todestag festgestellten und von den Beklagten 1 bis 3 ausdrücklich anerkannten, zum reinen\nNachlass gehörenden Aktiven und Passiven überein (vgl. angefochtenes Urteil, E. 4f auf S. 46; vgl. KG-act. 1 [ZK1 2016 40], Ziff. 21). Von den Anträgen\ndes Klägers, soweit sie die Positionen des reinen Nachlasses betreffen,\nweicht diese Aufstellung nur in zwei Punkten ab: Einerseits verlangt der Kläger in der Berufung die Berücksichtigung von Fr. 11‘496.20 betreffend die von\nihm übernommenen Todesfallkosten, also Fr. 118.00 mehr, als die Vorinstanz\nfeststellte und die Beklagten 1 bis 3 anerkannten. Der Kläger unterliess Ausführungen hierzu. Insbesondere setzte er sich nicht mit der diesbezüglichen\nBegründung der Vorinstanz auseinander (vgl. angefochtenes Urteil, E. 4f auf\nS. 45, zumal die Vorinstanz nur behauptete Todesfallkosten des Klägers in\nder Höhe von Fr. 11‘481.20 und nicht – wie im Berufungsverfahren verlangt –\nvon Fr. 11‘496.20 geprüft hatte). Auf die Berufung ist in diesem Umfang mangels Begründung nicht einzutreten. Andererseits geht der Kläger unter\nBerücksichtigung seines Berufungsantrags Ziff. 1.a davon aus, es seien ab\nKantonsgericht Schwyz 25\n\n1. August 2007 noch Darlehenszinse der Beklagten 1 bis 3 zu berücksichtigen. Diese wären in der Zeitspanne vom 1. bis rr (Datum) (Todestag) theoretisch als offene Forderung ein Aktivum des reinen Nachlasses per Todestag\n(vgl. Nertz, a.a.O., Art. 474 N 20). Indessen anerkannte der Kläger bereits\nerstinstanzlich, dass das Darlehen bis zum Todestag verzinst wurde (vgl. angefochtenes Urteil, E. 4d.VI.iii auf S. 24; vgl. Vi-act. A.V, Ziff. 42.i auf S. 24).\nDiese Feststellung der Vorinstanz beanstandet er im Berufungsverfahren\nnicht. Die vorstehende Aufstellung des reinen Nachlasses per Todestag ist\ndaher nicht durch eine offene Darlehenszinsforderung zu ergänzen, schon gar\nnicht für über den Todestag hinausgehende Zinsen. Dies gilt ebenso für die\nvom Kläger geltend gemachten Marchzinsen auf K.________ (Bank I) uu ab\ndem 1. Januar 2012. Der Vollständigkeit halber ist noch festzuhalten, dass die\nVorinstanz bezüglich des Privatkontos bei der K.________ auf den Kontoauszug per 31. Dezember 2011 abstellte (vgl. angefochtenes Urteil, E. 4d.II auf\nS. 15 f.), was jedoch keine Partei monierte. In Berücksichtigung der Dispositionsmaxime erübrigen sich daher Weiterungen dazu.\n\nZusammengefasst entspricht der reine Nachlass per Todestag der vorstehenden Auflistung, d.h. total Fr. 2‘057‘706.58 netto.\n\n5. a) Nebst dem reinen Nachlass sind die ausgleichungspflichtigen Zuwendungen und die hinzurechenbaren/herabsetzbaren Zuwendungen in der\nPflichtteilsberechnungsmasse enthalten (vgl. vorstehend E. 3b). Im Berufungsverfahren ist unbestritten geblieben, dass die folgenden lebzeitigen Zuwendungen Bestandteil der Pflichtteilsberechnungsmasse sind (vgl. angefochtenes Urteil, E. 4d.VII auf S. 24 und E. 4.d.IX auf S. 25; KG-act. 1 [ZK1 2016\n40], Ziff. 21; KG-act. 1 [ZK1 2016 38], Rechtsbegehren Ziff. 1a auf S. 2,\nZiff. III.B.1 f. auf S. 4 f., Ziff. III.B.8 auf S. 6):\n\n- Erbvorbezug Kläger Fr. 166'600.00\n- Erbvorbezug Beklagter 1 Fr. 166'600.00\n- Erbvorbezug Beklagte 2 Fr. 166'600.00\n- Erbvorbezug Beklagte 3 Fr. 166'600.00\nKantonsgericht Schwyz 26\n\nTotal Fr. 666'400.00\n\n"}