{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-09-12", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-36_2017-09-12.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "11fd45c22ff927b3ef4514d7d561d77c"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-36_2017-09-12.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2016_36_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2057170496a41968d21a4db37da65e271d7ddcbf2467573224e3b7dea745940ab724404770294c8278cdf9f224ce00a97ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2057170496a41968d21a4db37da65e271d7ddcbf2467573224e3b7dea745940ab724404770294c8278cdf9f224ce00a97ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2016_36", "Checksum": "6428327e676e2c6f4052db693dbc5c00"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK1 2016 36"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 12.09.2017 ZK1 2016 36"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 12.09.2017 ZK1 2016 36"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto Kantonsgericht 1. Zivilkammer 12.09.2017 ZK1 2016 36"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz Kantonsgericht 1. Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto Kantonsgericht 1. Zivilkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Forderung aus Arbeitsvertrag | Arbeitsrecht"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:32:53", "Checksum": "b5e2733d462042110efc9bf2be839bbe", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 12.09.2017 ZK1 2016 36\nRegeste:\nForderung aus Arbeitsvertrag | Arbeitsrecht\n\n Kantonsgericht Schwyz\n\nUrteil vom 12. September 2017\nZK1 2016 36\n\nMitwirkend Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin,\nKantonsrichter Walter Christen, Hannelore Räber,\nPius Schuler und Jörg Meister,\nGerichtsschreiberin lic. iur. Cornelia Spörri-Kessler.\n\nIn Sachen A.________,\nKlägerin und Berufungsführerin,\nvertreten durch Rechtsanwalt B.________,\n\ngegen\n\nC.________,\nBeklagter und Berufungsgegner,\nvertreten durch Rechtsanwalt D.________,\n\nbetreffend Forderung aus Arbeitsvertrag\n(Berufung gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 22.\nAugust 2016, ZEO 2014 13);-\n\nhat die 1. Zivilkammer,\nKantonsgericht Schwyz 2\n\nnachdem sich ergeben:\n\nA. Am 27. Februar 2007 stellte der „E.________“ bzw. der Beklagte, als\nInhaber des Einzelunternehmens (vgl. Vi-KB 3), die Klägerin rückwirkend per\n1. Januar 2007 zu einem 80 %-Pensum als Verkaufsleiterin für Anzeigen und\nAbonnements für die Fachzeitschrift F.________ ein. Nebst anfallenden Spesen – für die Büromiete Fr. 400.00 pro Monat ‒ wurde ein monatlicher\nBruttolohn von Fr. 6‘600.00 zuzüglich 13. Monatslohn festgesetzt (Vi-KB 10 =\nVi-BB 9), welcher sich im Jahr 2008 auf Fr. 7‘400.00 und ab 1. Januar 2009\nauf Fr. 8‘000.00 erhöhte (Vi-KB 16, 70 und 77). Am 23./30. April 2013\nverkaufte der Verlag bzw. der Beklagte die Zeitschrift „F.________“ der\nG.________ (Vi-KB 24 = Vi-BB 11). Am 22. Juni 2013 kündigte er der Klägerin\ndas Arbeitsverhältnis fristlos (Vi-KB 33).\n\nB. Am 24. Februar 2014 beantragte die Klägerin beim Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe was folgt (Vi-act. A/I):\n\n1. Es sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin gestützt auf\nArt. 337c Abs. 1 OR den Betrag von CHF 24‘000.00 an Schadenersatz zu bezahlen, zuzüglich Zins von 5% seit 23.06.2013.\n\n2. Es sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin gestützt auf\nArt. 337c Abs. 3 OR sowie Art. 336b OR den Betrag von\nCHF 24‘000.00 an Entschädigung zu bezahlen, zuzüglich Zins von\n5% seit 23.06.2013.\n\n3. Es sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von\nCHF 8‘000.00 aus vereinbarter Gewinnbeteiligung für das Jahr\n2012 zu bezahlen, zuzüglich Zins von 5% seit 23.06.2013.\n\n4. Es sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von\nCHF 13‘119.00 aus ausstehenden Löhnen und Spesen zu bezahlen, zuzüglich Zins von 5% seit 27.06.2013.\n\n5. Es sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von\nCHF x.-, mindestens aber CHF 10‘000.00 aus vereinbarter Gewinnbeteiligung für das Jahr 2013 zu bezahlen, zuzüglich Zins von\n5% seit 23.06.2013.\nKantonsgericht Schwyz 3\n\n6. Es sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin 44.45% des kumulierten Reingewinns des E.________ für den Zeitraum\n1.10.2005 bis und mit 30. Juni 2013, mindestens aber CHF\n66‘675.00, eventualiter wieviel, zu bezahlen, zuzüglich Zins von\n5% seit 23.06.2013.\n\n7. Es sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin ein qualifiziertes\nArbeitszeugnis mit folgendem Wortlaut auszustellen: „(…).“\n\n8. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beklagten.\n\nMit Klageantwort vom 30. April 2014 verlangte der Beklagte die vollumfängliche Abweisung der Ziffern 1-6. Ziffer 7 sei mit welchen Modifikationen gutzuheissen, im Übrigen abzuweisen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Klägerin (Vi-act. A/II).\n\nDie Vergleichsgespräche vom 3. September 2014 endeten ergebnislos. Für\nden Fall einer fehlenden künftigen Einigung verzichteten die Parteien auf eine\nmündliche Hauptverhandlung (Vi-act. D1).\n\nReplicando hielt die Klägerin am 17. Dezember 2014 an ihren Anträgen fest,\nforderte aber mit Rechtsbegehren Ziffer 4 neu Fr. 13‘453.10 und stellte im\nRechtsbegehren Ziffer 6 zusätzlich den Eventualantrag, die zwischen den Parteien bestehende einfache Gesellschaft sei rückwirkend per 30. Juni 2013\naufzulösen und der Gewinn anteilsmässig zu verteilen (Vi-act. A/III).\n\nMit Duplik vom 20. April 2015 begehrte der Beklagte die Abweisung der Forderungsklage und verwies im Übrigen auf die bisherigen Anträge, unter Kos-\nten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Klägerin (Vi-act. A/IV).\n\nAm 11. März 2016 wurden die Parteien im Rahmen der Beweisaussage befragt und H.________ als Zeuge einvernommen (Vi-act. D2-D4).\nKantonsgericht Schwyz 4\n\nAm 13. bzw. 27. Juni 2016 nahmen die Parteien zum Beweisergebnis Stellung\n(Vi-act. D7 und D8). Eine weitere (unaufgeforderte) Eingabe der Klägerin datiert vom 6. Juli 2016 (Vi-act. D9).\n\nC. Mit Urteil vom 22. August 2016 erkannte der Einzelrichter was folgt:\n\n1. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin brutto Fr. 17‘830.00 nebst\nVerzugszins zu 5 % seit dem 27. Juni 2013 sowie netto Fr. 3‘623.10\nnebst Verzugszins zu 5 % seit dem 27. Juni 2013 zu bezahlen.\n\n2. Es wird davon Vormerk genommen, dass der Beklagte die Klage im\nUmfang des eingeklagten Arbeitszeugnisses anerkennt und sich verpflichtet, der Klägerin ein Arbeitszeugnis mit folgendem Wortlaut auszustellen: „(…).“\n\nIm Umfang der Klageanerkennung wird die Klage als gegenstandslos\nabgeschrieben.\n\n"}