Ein solcher liegt vor, wenn sich die Parteien übereinstimmend äusserten, verstanden und in diesem Verständnis einigten (Kut, in: Furrer/ Schnyder [Hrsg.], Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 3. Auflage, Zürich 2016, Art. 1 N 24; vgl. auch Kramer/Schmidlin, in Meier-Hayoz [Hrsg.], Berner Kommentar Obligationenrecht, Band VI, 1. Abteilung, 1. Teilband, Bern 1986, Art. 1 N 122). Erst wenn dieser nicht feststeht, findet das Vertrauensprinzip Anwendung (Gauch/Schluep, Band I, a.a.O., Rz. 229; Kut, a.a.O., Art. 1 N 24).