{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-05-02", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-34_2017-05-02.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "f3f9e649d3fb3f0a1049dd5868a63427"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-34_2017-05-02.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2016_34_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d201e2b96462eb568cd662b007dd5f10e19516419f9cd58afdbaa317bc4aaa4b7cca093f06ebb67c7d21553ef9dfabe632ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d201e2b96462eb568cd662b007dd5f10e19516419f9cd58afdbaa317bc4aaa4b7cca093f06ebb67c7d21553ef9dfabe632ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2016_34", "Checksum": "30cef3f06f76fb6942429119ce839fed"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK1 2016 34"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 02.05.2017 ZK1 2016 34"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 02.05.2017 ZK1 2016 34"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto Kantonsgericht 1. Zivilkammer 02.05.2017 ZK1 2016 34"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz Kantonsgericht 1. Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto Kantonsgericht 1. Zivilkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Forderung aus Kauf (Lamborghini) | übriges Vertragsrecht"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:32:11", "Checksum": "b2104fe24203dbfafeccdb4825419504", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 02.05.2017 ZK1 2016 34\nRegeste:\nForderung aus Kauf (Lamborghini) | übriges Vertragsrecht\n\nIm erstinstanzlichen Verfahren verfasste der Rechtsvertreter des Berufungsführers zunächst, wie erwähnt, eine rund 13-seitige Klageantwort (exkl. Rubrum, letzte Seite mit Unterschrift und Beilagenverzeichnis gerechnet; Vi-\nKantonsgericht Schwyz 19\n\nact. 8). Am 26. Februar 2015 fand eine 40-minütige Instruktionsverhandlung\nstatt (Vi-act. 17). Die erstinstanzliche Hauptverhandlung vom 22. April 2015\ndauerte eine Stunde (Vi-act. 20). Zwischen diesen Zeitpunkt erfolgte diverse\nkleinere Korrespondenz zwischen dem Gericht und den Parteien. Prozessthema war wie vor der Berufungsinstanz die Frage, ob zwischen den Parteien\nein Kaufvertrag zustande kam, welchen den Lamborghini zu einem Preis von\nFr. 250‘000.00 zum Gegenstand gehabt haben soll. Vertiefte Abklärungen\nbetreffend den Sachverhalt waren nicht erforderlich. Insbesondere wurden\nBeilagen in überschaubarer Zahl zu den Akten gereicht und kam es zu keiner\nZeugenbefragung. In rechtlicher Hinsicht darf der Fall als nicht komplex bezeichnet werden, was nicht zuletzt der – trotz des hohen Streitwerts – geringe\nAktenumfang und die Kürze des erst- und zweitinstanzlichen Entscheids zeigt.\nIn Würdigung dieser Umstände und der Kriterien von § 2 Abs. 1 GebTRA hat\nder Berufungsgegner den Berufungsführer folglich für das erstinstanzliche\nVerfahren ermessenweise mit pauschal Fr. 8‘000.00 (inkl. Auslagen und 8 %\nMWST) zu entschädigen;-\nKantonsgericht Schwyz 20\n\nerkannt:\n\n1. In Gutheissung der Berufung wird das Urteil des Bezirksgerichts Schwyz\nvom 12. Juli 2016 aufgehoben und durch folgendes Urteil ersetzt:\n\n1. Die Klage wird vollumfänglich abgewiesen.\n\n2. Die Gerichtskosten von Fr. 5‘500.00, bestehend aus der\nEntscheidgebühr von Fr. 5‘000.00 und den Kosten für das Schlichtungsverfahren von Fr. 500.00, werden dem Kläger auferlegt. Sie\nwerden im Umfang von Fr. 5‘000.00 vom Kostenvorschuss des\nKlägers bezogen.\n\n3. Der Kläger hat den Beklagten mit pauschal Fr. 8‘000.00 (inkl. Auslagen und 8 % MWST) zu entschädigen.\n\n4. (Rechtsmittelbelehrung)\n\n5. (Zufertigung)\n\n2. Die Kosten des Berufungsverfahren von Fr. 7‘200.00 (inkl. Fr. 200.00\nZeugengeld) werden dem Berufungsgegner auferlegt. Sie werden vom\nKostenvorschuss des Berufungsführers von Fr. 14‘000.00 bezogen. Die\nKantonsgerichtskasse wird angewiesen, dem Berufungsführer\nFr. 6‘800.00 zurückzuerstatten. Der Berufungsgegner wird verpflichtet,\ndem Berufungsführer Fr. 7‘200.00 unter dem Titel Gerichtskostenersatz\nzu bezahlen.\n\n3. Der Berufungsgegner hat den Berufungsführer für das Berufungsverfahren mit pauschal Fr. 6‘000.00 (inkl. Auslagen und 8 % MWST) zu entschädigen.\n\nDie Kantonsgerichtsgerichtskasse wird angewiesen, dem Berufungsführer die Sicherheitsleistung für die Parteientschädigung in Höhe von\nFr. 4‘000.00 zurückzuerstatten.\nKantonsgericht Schwyz 21\n\n4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach\nMassgabe von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in\nZivilsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die\nBeschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. Der Streitwert beträgt Fr. 250‘000.00.\n\n5. Zufertigung an Rechtsanwalt B.________ (2/R), Rechtsanwalt\nD.________ (2/R) und die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, mit den Akten) und die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).\n\nNamens der 1. Zivilkammer\nDer Kantonsgerichtsvizepräsident\n\nDie Gerichtsschreiberin\n\nVersand 3. Mai 2017 rfl\n"}