bb) Der Wortlaut bildet die Grundlage, nicht aber die Grenze der Auslegung. Eine reine Buchstabenauslegung ist nicht statthaft (Wiegand, Basler Kommentar, 6. A. 2015, N 25 und 37 zu Art. 18 OR mit Verweisen). Der klare Wortlaut hat aber Vorrang bzw. es hat beim Wortlaut sein Bewenden, wenn die übrigen Auslegungsmittel nicht sicher einen anderen Schluss erlauben (Gauch/Schluep/Schmid/Emmenegger, Schweizerisches Obligationenrecht, Bd. I, Allg. Teil, 10. A. 2014, Rz 1220; BGer, Urteil 5A_677/2011 vom 14. Dezember 2011 E. 3.2).