{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-10-17", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-30_2017-10-17.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "785550602b089e175ae7eca72bb5e3c4"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-30_2017-10-17.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2016_30_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d283b1f9110e9d0e3cdfee3e62172b9014a84390c9c431fad9ad78df945f649942d86207d83b34a26b1b18ef1a8fa8b613ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d283b1f9110e9d0e3cdfee3e62172b9014a84390c9c431fad9ad78df945f649942d86207d83b34a26b1b18ef1a8fa8b613ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2016_30", "Checksum": "010de51eb2e2212839c2d4b8f7ca3802"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK1 2016 30"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. 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Zivilkammer 17.10.2017 ZK1 2016 30\nRegeste:\nArchitektenhonorar und Nebenkosten sowie Gegenforderung | übriges Vertragsrecht\n\nÜberdies ersuchten die Beklagten um die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels im Sinne von Art. 225 ZPO.\nKantonsgericht Schwyz 4\n\nAm 30. bzw. 31. Mai 2013 verzichteten die Parteien zugunsten eines zweiten\nSchriftenwechsels auf eine Hauptverhandlung (Vi-act. D10-D12).\n\nMit Replik/Widerklageantwort vom 5. September 2013 forderte die Klägerin\ndie Abweisung der Widerklage, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu\nLasten der Beklagten (Vi-act. A/III). Mit Duplik/Widerklagereplik vom 5. November 2013 hielten die Beklagten an ihren Anträgen fest (Vi-act. A/IV). In\nihrer Widerklageduplik vom 24. Januar 2014 beantragte die Klägerin die Abweisung der Widerklage, sofern überhaupt auf sie eingetreten werde, unter\nKosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten (Vi-act. A/V).\n\nMit Beweisbeschluss vom 17. Februar 2014 ordnete das Bezirksgericht gegenüber der Klägerin, der J.________ AG, der K.________ AG und der\nM.________ AG diverse Editionen an, welchen Aufforderungen diese am\n22. Februar 2014, 20. März 2014, 21. März 2014 bzw. 7. April 2014 (jeweils\nPosteingang) nachkamen (Vi-act. A/VI; Vi-Dossier E-H).\n\nAm 20. Februar 2014 nahmen die Beklagten Stellung zu den neuen Vorbringen in der Widerklageduplik sowie zu BB 57 (Vi-act. A/VII). Die Klägerin reichte hierzu am 26. Februar 2014 eine unaufgeforderte Stellungnahme ein (Viact. A/VIII).\n\nAm 6. Juni 2014 fand eine Einigungsverhandlung statt (vgl. Vi-act. D46).\n\nMit Beweisbeschluss vom 5. November 2014 ernannte das Bezirksgericht\nHerrn N.________, als Experten zur Erstellung eines Gutachtens (Viact. A/IX), welches vom 30. Juni 2015 datiert und am 2. Juli 2015 beim Bezirksgericht einging, nachdem am 6. März 2015 ein Augenschein durchgeführt\nworden war (Vi-act. A/X und D60). Mit Eingabe vom 24. August 2015 stellte\ndie Klägerin weder Erläuterungs- oder Ergänzungsbegehren noch verlangte\nsie eine Oberexpertise (Vi-act. A/XI). Demgegenüber stellten die Beklagten\nKantonsgericht Schwyz 5\n\nam 2. September 2015 mehrere Erläuterungsbegehren (Vi-act. A/XII). Das\nentsprechende Ergänzungsgutachten ging am 26. September beim Bezirksgericht ein (Vi-act. A/XIII).\n\nAm 19. Oktober 2015 bzw. 23. November 2015 nahmen die Parteien zum\nBeweisergebnis Stellung (Vi-act. A/XIV und XV).\n\nC. Mit Urteil vom 29. Juni 2016 erkannte das Bezirksgericht was folgt:\n\n1. Die Klage wird abgewiesen.\n\n2. Die Widerbeklagte wird verpflichtet, den Widerklägern\nCHF 156’500.00 als Nachbesserungskosten im Sinne der Erwägungen zu bezahlen.\n\n3. Die Widerbeklagte wird verpflichtet, den Widerklägern CHF 3‘200.00\nals Minderwert im Sinne der Erwägungen zu bezahlen.\n\n4. Im Übrigen wird die Widerklage abgewiesen.\n\n5. Die Gerichtskosten werden auf CHF 25‘000.00 festgesetzt und der\nKlägerin/Widerbeklagten überbunden, wobei CHF 10‘000.00 über deren Verfahrenskostenvorschuss und CHF Fr. 15‘000.00 über die Vorschüsse der Widerkläger bezogen werden. Für CHF 15‘000.00 wird\nden Widerklägern das Rückgriffsrecht auf die Klägerin/Widerbeklagte eingeräumt.\n\n6. Die Klägerin/Widerbeklagte wird verpflichtet, die Beklagten/Widerkläger ausserrechtlich mit CHF 25‘000.00 inkl. MwSt zu entschädigen.\n\n7. [Rechtsmittel]\n\n8. [Zufertigung]\n\nD. Dagegen erhob die Klägerin am 1. September 2016 fristgerecht Berufung mit folgenden Anträgen (KG-act. 1):\n\n1. Das Urteil des Bezirksgerichts Einsiedeln vom 29.6.2016 (ZPO 2013\n002), zugestellt am 1.7.2016, sei in den Ziffern 1, 2, 3, 5 und 6 aufzuheben und unter Gutheissung der Berufung sei wie folgt zu entscheiden:\nKantonsgericht Schwyz 6\n\na) Die Berufungsbeklagten seien zu verpflichten, der Berufungsklägerin für Architekturleistungen die Beträge von Fr. 92‘675.55 zuzüglich 5 % Verzugszins seit 15. Juni 2011 (unter Beseitigung\ndes Rechtsvorschlages in der Betreibung Nr. yy des Betreibungsamtes Wädenswil) und Fr. 4‘493.00 zuzüglich 5 % Verzugszins seit 4. März 2013 zu bezahlen.\nb) und die Widerklage der Berufungsbeklagen/Widerkläger, wonach\ndie Berufungsklägerin/Widerbeklagte zu verpflichten sei, den Berufungsbeklagten/Widerklägern Fr. 156‘500.00 als Nachbesserungskosten und Fr. 3‘200.00 als Minderwert zu bezahlen, sei\nvollumfänglich abzuweisen.\n\n2. Eventualiter sei die Sache unter Aufhebung des Urteils und Gutheissung der Berufung zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.\n\n3. Unter kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Berufungsbeklagten für beide Instanzen.\n\nMit Schreiben vom 28. September 2016 bezeichnete der damalige Bezirksgerichtspräsident die Fotos im Anhang 2 der Expertise N.________ sinngemäss\nals Augenschein-Protokoll des von der Gerichtsleitung am 6. März 2015 vorgenommenen Augenscheins (KG-act. 8).\n\nMit Berufungsantwort vom 5. Oktober 2016 ersuchten die Beklagten um vollumfängliche Abweisung der Berufung, eventualiter um Rückweisung der Prozesssache zur Ergänzung, insbesondere zur Durchführung eines Beweisverfahrens und Neubeurteilung an die Vorinstanz; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Klägerin, eventuell – im Falle der Rückweisung an\ndie Vorinstanz – unter Kostenfolge zulasten des Staates und unter Zusprechung eines angemessenen Entschädigung zu ihren Gunsten aus der Staatskasse (KG-act. 10).\n\n"}