{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-10-17", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-30_2017-10-17.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "785550602b089e175ae7eca72bb5e3c4"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-30_2017-10-17.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2016_30_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d283b1f9110e9d0e3cdfee3e62172b9014a84390c9c431fad9ad78df945f649942d86207d83b34a26b1b18ef1a8fa8b613ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d283b1f9110e9d0e3cdfee3e62172b9014a84390c9c431fad9ad78df945f649942d86207d83b34a26b1b18ef1a8fa8b613ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2016_30", "Checksum": "010de51eb2e2212839c2d4b8f7ca3802"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK1 2016 30"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. 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Oktober 2017\nZK1 2016 30\n\nMitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner,\nKantonsrichter Walter Christen, Hannelore Räber,\nPius Schuler und Jörg Meister,\nGerichtsschreiberin lic. iur. Cornelia Spörri-Kessler.\n\nIn Sachen A.________ AG,\nKlägerin, Widerbeklagte, Berufungsführerin und Anschlussberufungsgegnerin,\nvertreten durch Rechtsanwältin B.________,\n\ngegen\n\n1. C.________,\n2. D.________,\nBeklagte, Widerkläger, Berufungsgegner und Anschlussberufungsführer,\nbeide vertreten durch Rechtsanwalt E.________,\n\nbetreffend Architektenhonorar und Nebenkosten sowie Gegenforderung\n(Berufung und Anschlussberufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Einsiedeln vom 29. Juni 2016, ZGO 2013 002);-\n\nhat die 1. Zivilkammer,\nKantonsgericht Schwyz 2\n\nnachdem sich ergeben:\n\nA. Nach unbestrittener Sachverhaltsdarstellung erwarben die Beklagten im\nApril 2006 die Liegenschaft F.________strasse xx. Am 7. November 2007\nschlossen die Parteien einen Vertrag über Architekturleistungen für den Abbruch und Neubau des beklagtischen Einfamilienhauses ab (Vi-KB 2).\n\nB. Mit Klage vom 4. März 2013 beantragte die Klägerin beim Bezirksgericht\nEinsiedeln was folgt (Vi-act. A/I):\n\n1. Die Beklagten seien zu verpflichten, der Klägerin Fr. 92‘675.55 zuzüglich 5 % Verzugszins seit 15. Juni 2011 zu bezahlen.\n\n2. Die Beklagten seien zu verpflichten, der Klägerin Fr. 103.00 an Betreibungskosten zurückzuerstatten.\n\n3. Es sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. yy des Betreibungsamtes Wädenswil (Zahlungsbefehl vom 14.6.2011) zu beseitigen.\n\n4. Die Beklagten seien zu verpflichten, der Klägerin die (restlichen) Nebenkosten von Fr. 4‘493.00 zuzüglich 5 % Verzugszinses seit 4. März\n2013 zu bezahlen.\n\n5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten.\n\nIn ihrer Klageantwort vom 17. Mai 2013 ersuchten die Beklagten um Abweisung der Klage, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Klägerin. Des Weitern erhoben sie folgende Widerklage (Vi-act. A/II):\n\n1.a Die Klägerin sei zu verpflichten, den Beklagten die Kosten für die\nVornahme sämtlicher baulicher Leistungen zu bezahlen, die notwendig sind, um (i) die Oberkanten des Fertigbodens im Innen- und Aussenbereich von Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachgeschoss –\nvorbehältlich der zu beanspruchenden Toleranz ‒ ohne Niveauunterschied herzustellen und (ii) die Hebe-Schiebetüren im Erdgeschoss\n(EG), Obergeschoss (OG) und Dachgeschoss (DG) so auszuführen,\ndass die Schwellenhöhe nicht mehr als 20 mm beträgt und (iii) die\nbestehenden Flecken aufgrund der schlechten Oberflächenqualität\nKantonsgericht Schwyz 3\n\n(durch Wasser angelöst) am Kunstharzboden im Technikraum im Untergeschoss (UG) zu beheben und (iv) die Duschtasse im Elternbad\nDG bodenbündig einzubauen, wobei für die Ausführung der erforderlichen Arbeiten die seinerzeit abgeschlossenen Werkverträge mit den\nentsprechenden Unternehmern massgebend sind, so insbesondere\njene mit der J.________ AG vom 20. Mai 2009 (Fensterbauer), der\nK.________ AG vom 30. Mai 2009 (Holzbauer) und der L.________\nvom 24. August 2009 (Baumeister);\n\n1.b Die Klägerin sei zu verpflichten, den Beklagten die mutmasslichen\nKosten für die Arbeiten gemäss Rechtsbegehren Ziffer 1 (kurz:\nNachbesserungsarbeiten) vorzuschiessen, verbunden mit der\nPflicht, dass die Beklagten diesen Betrag der Klägerin zurück zu erstatten haben, falls sie die Nachbesserungsarbeiten nicht innerhalb\nvon drei Jahren, gemessen ab Rechtskraft des Urteils, realisiert und\nabgerechnet haben, wobei die Beklagten die Höhe des Betrages\nnach Einholung einer vom Gericht anzuordnenden Offerte beziffern;\n\n2. Eventualiter sei die Klägerin zu verpflichten, den Beklagten einen\nMinderwert zu vergüten für folgende Mängel am Bauwerk\nF.________strasse xx, deren Höhe die Beklagten nach Abschluss\ndes Beweisverfahrens im Einzelnen beziffern:\n\n(i) Niveauunterschied zwischen dem Innen- und Aussenbereich\nund Schwellenhöhe im EG, OG und DG;\n(ii) Falsche Öffnungsrichtung der Hebe-Schiebetüre im Dachgeschoss;\n(iii) Kunstharzboden (im Technikraum [UG])\n(iv) Duschtasse im Elternbad (DG), die nicht „bodenbündig“ ist.\n\n3. Die Klägerin sei weiter zu verpflichten, den Beklagten einen Minderwert zu vergüten für folgende Mängel am Bauwerk\nF.________strasse xx, deren Höhe die Beklagten nach Abschluss\ndes Beweisverfahrens im Einzelnen beziffern:\n\n(i) Kunstharzboden im Keller (UG) und Waschraum (EG);\n(ii) Falsch herum eingebaute Badewanne im OG;\n(iii) Fehlerhaft ausgeführte Duschtasse im OG, da nicht „bodenbündig“;\n\nUnter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich Mehrwertsteuer von\nderzeit 8 %) zu Lasten der Klägerin/Widerbeklagten.\n\n"}