perverletzung und der immateriellen Unbill (Kessler, a.a.O., Art. 47 N 14). Nicht jede Körperverletzung führt zu einem Anspruch auf Genugtuung. Ohne die subjektive Voraussetzung der Beeinträchtigung des Wohlbefindens ist keine Genugtuung geschuldet (Kessler, in: Honsell/Vogt/Wiegand [Hrsg.], Basler Kommentar Obligationenrecht I, 6. Auflage, Basel 2015, Art. 47 N 13; BGE 118 II 404, E. 3a.aa). Der erlittene körperliche bzw. seelische Schmerz muss überdies von einer gewissen Schwere sein (Kessler, a.a.O., Art. 47 N 13; BGE 110 II 163, E. 2c = Pra (73) 1984 Nr. 175 S. 486; BGer 4A_463/2008 vom 20. April 2010, E. 5.1).