{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-09-12", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-27_2017-09-12.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "82d3d6e731bdde3750b02396eb2e54a8"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-27_2017-09-12.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2016_27_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2de587d5bb8bbffb607923383a62f513795a017dea65dc8216ba0c96404a7c19e9c2e2032bf07a52cb7f7c5b5b5787e70ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2de587d5bb8bbffb607923383a62f513795a017dea65dc8216ba0c96404a7c19e9c2e2032bf07a52cb7f7c5b5b5787e70ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2016_27", "Checksum": "fe8ad182073121b32ea325adbe9b1f1a"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK1 2016 27"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. 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Denn mit der Teilnahme der Nebenintervenientin am Prozess nehme sie Interessen wahr, welche im Rechtsverhältnis zum\nInterventen und nicht einem Rechtsverhältnis zwischen ihr und dem Prozessgegner begründet sei. Meist sei daher der obsiegenden Nebenintervenientin\nkeine Parteientschädigung zuzusprechen (Zuber/Gross, in: Hausheer/Walter\n[Hrsg.], Berner Kommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, Band I, Bern\n2012, Art. 74 N 38; BGE 130 III 571, E. 6; BGer 4A_216/2008 vom 20. August\n2008, E. 5; Graber, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar\nSchweizerische Zivilprozessordnung, 3. Auflage, Basel 2017, Art. 77 N 3). Aus\nBilligkeitsgründen könne ein Parteikostenersatzanspruch der Nebenintervenientin gegenüber dem Prozessgegner allerdings im Einzelfall gerechtfertigt\nsein (Zuber/Gross, a.a.O., Art. 74 N 38; BGE 130 III 571, E. 6).\n\nbb) Die Nebenintervenientin wurde am 1. September 2016 ebenso wie die\nBeklagte zur Erstattung einer Berufungsantwort eingeladen (KG-act. 3). Sie\nnahm von diesem Recht am 30. September 2016 Gebrauch (KG-act. 10).\nNach der vorstehenden Lehre und Rechtsprechung hat sie trotz Aufwand für\ndie Redaktion dieser Rechtsschrift in der Regel keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung, es sei denn, aus Gründen der Billigkeit dränge sich eine\nausnahmsweise Entschädigung der Nebenintervenientin (zulasten der unterliegenden Gegenpartei) auf. Solche Billigkeitsgründe sind vorliegend aber\nnicht gegeben und werden von der Nebenintervenientin in ihrer Berufungsantwort auch nicht geltend gemacht. Sie ist daher für das Berufungsverfahren\nnicht zu entschädigen.\n\nd) Weil die Berufung vollumfänglich abzuweisen ist und die Kläger sich\nnicht (eventualiter) mit dem Kostenspruch der Vorinstanz (vgl. Dispositiv-Ziff. 3\nund 4 des angefochtenen Urteils) auseinandersetzten, erübrigen sich Weiterungen zu den ihnen auferlegten erstinstanzlichen Gerichtskosten von\nKantonsgericht Schwyz 28\n\nFr. 10‘000.00 und der ihnen auferlegten Parteientschädigung in Höhe von\nFr. 12‘000.00 (inkl. Auslagen und 8 % MWST). Die Nebenintervenientin erhielt\nfür das erstinstanzliche Verfahren keine Parteientschädigung zugesprochen\n(vgl. Dispositiv-Ziff. 5 des angefochtenen Urteils). Sie erhob dagegen jedoch\nkein Rechtsmittel, weshalb es auch hier beim erstinstanzlichen Kostenspruch\nbleibt;-\n\nerkannt:\n\n1. Die Berufung wird abgewiesen und der Beschluss und das Urteil des\nBezirksgerichts March vom 2. August 2016 bestätigt.\n\n2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 8‘000.00 werden den Klägern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt und von den geleisteten\nKostenvorschüssen in der Höhe von je Fr. 4‘000.00 bezogen.\n\n3. Die Kläger haben die Beklagte für das Berufungsverfahren mit pauschal\nFr. 4‘500.00 (inkl. Auslagen und 8 % MWST) zu entschädigen. Sie haften hierfür solidarisch.\n\n4. Der Nebenintervenientin wird keine Parteientschädigung zugesprochen.\n\n5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach\nMassgabe von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in\nZivilsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die\nBeschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. Der Streitwert beträgt Fr. 82‘036.00.\nKantonsgericht Schwyz 29\n\n6. Zufertigung an Rechtsanwalt C.________ (3/R), Rechtsanwalt\nE.________ (2/R), Rechtsanwalt G.________ (2/R) und die Vorinstanz\n(1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, mit den\nAkten) und die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).\n\nNamens der 1. Zivilkammer\nDer Kantonsgerichtsvizepräsident\n\nDie Gerichtsschreiberin\n\nVersand 12. September 2017 kau\n"}