{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-09-12", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-27_2017-09-12.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "82d3d6e731bdde3750b02396eb2e54a8"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-27_2017-09-12.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2016_27_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2de587d5bb8bbffb607923383a62f513795a017dea65dc8216ba0c96404a7c19e9c2e2032bf07a52cb7f7c5b5b5787e70ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2de587d5bb8bbffb607923383a62f513795a017dea65dc8216ba0c96404a7c19e9c2e2032bf07a52cb7f7c5b5b5787e70ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2016_27", "Checksum": "fe8ad182073121b32ea325adbe9b1f1a"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK1 2016 27"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. 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September 2017\nZK1 2016 27\n\nMitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann,\nKantonsrichter Walter Christen, Hannelore Räber,\nPius Schuler und Jörg Meister,\nGerichtsschreiberin MLaw Julia Lüönd.\n\nIn Sachen 1. A.________,\nKläger und Berufungsführer,\n2. B.________,\nKlägerin und Berufungsführerin,\nbeide vertreten durch Rechtsanwalt C.________,\n\ngegen\n\n1. D.________ AG,\nBeklagte und Berufungsgegnerin,\nvertreten durch Rechtsanwalt E.________,\n2. F.________,\nNebenintervenientin,\nvertreten durch Rechtsanwalt G.________,\n\nbetreffend Forderung\n(Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts March vom 2. August 2016,\nZGO 2014 6);-\n\nhat die 1. Zivilkammer,\n\nnachdem sich ergeben und in Erwägung:\nKantonsgericht Schwyz 2\n\n1. a) A.________ und B.________ (nachfolgend: Kläger) reichten am\n24. März 2014 am Bezirksgericht March Klage gegen die D.________ AG ein\nund stellten die folgenden Anträge (Vi-act. A.I):\n\n1. Die Beklagte sei zu verpflichten, den Klägern einen nach Ausgang\ndes Beweisverfahrens zu beziffernden Betrag, mindestens jedoch\nFr.115‘113.00 zuzüglich Zinsen zu 5 % seit 18.12.2013 zu zahlen.\n\n2. Zudem sei die Beklagte zu verpflichten, den Klägern wegen der erlittenen Beeinträchtigungen und physischen Schmerzen eine angemessene Genugtuung zu zahlen.\n\n3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten.\n\nDie D.________ AG (nachfolgend: Beklagte) trug in ihrer Klageantwort auf\nAbweisung der Klage unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der\nKläger an (Vi-act. A.II).\n\nMit Replik vom 2. Juli 2015 änderten die Kläger ihre Rechtsbegehren und beantragten neu das Folgende (Vi-act. A.IV):\n\n1. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger, A.________,\nFr. 22‘273.00 zuzüglich Zinsen zu 5 % seit 18.12.2013 zu zahlen.\n\n2. Wegen der erlittenen Beeinträchtigungen und physischen Schmerzen seien dem Kläger zudem Fr. 4‘000.00 als Genugtuung zuzusprechen.\n\n3. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin, B.________,\nFr. 51‘763.00 zuzüglich Zinsen zu 5 % seit 18.12.2013 zu zahlen.\n\n4. Wegen der erlittenen Beeinträchtigungen und physischen Schmerzen seien der Klägerin zudem Fr. 4.000.00 als Genugtuung zuzusprechen.\n\n5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten.\n\nDie Beklagte hielt in ihrer Duplik vom 29. Oktober 2015 an den mit der Klageantwort gestellten Rechtsbegehren fest (Vi-act. A.V). Die F.________.\n(nachfolgend: Nebenintervenientin) beantragte als Streitberufene am 6. No-\nKantonsgericht Schwyz 3\n\nvember 2015 ebenfalls die Abweisung der Klage unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (Vi-act. A.VI).\n\nb) Am 3. Mai 2016 fand vor dem Bezirksgericht March die Hauptverhandlung statt, zu welcher sämtliche Parteien erschienen (Vi-act. D.5). Mit Urteil\nund Beschluss vom 2. August 2016 entschied das Bezirksgericht March was\nfolgt:\n\nbeschlossen\n\n1. Die Klage wird im Umfang von Fr. 41‘077.60 nebst Zins zu 5 % seit\n18.12.2013 als durch Rückzug erledigt abgeschrieben.\n\nund\n\ndurch Urteil erkannt:\n\n2. Die Klage wird abgewiesen.\n\n3. Die Gerichtskosten von Fr. 10‘000.00 (inklusive Fr. 300.00 Kosten\ndes Schlichtungsverfahrens) werden den Klägern unter solidarischer Haftbarkeit überbunden.\n\n4. Die Kläger haben der Beklagten unter solidarischer Haftbarkeit eine Parteientschädigung von Fr. 12‘000.00 (inkl. Auslagen und\nMWST) zu bezahlen.\n\n5. Der Nebenintervenientin wird keine Parteientschädigung zugesprochen.\n\n6. [Rechtsmittelbelehrung]\n\n7. [Zufertigung]\n\nc) Dagegen reichten die Kläger am 31. August 2016 Berufung beim Kantonsgericht ein mit den folgenden Rechtsbegehren (KG-act. 1):\n\n1. Das Urteil des Bezirksgerichts March sei aufzuheben.\n\n2. Die Berufungsbeklagte sei zu verpflichten, dem Berufungskläger,\nA.________, Fr. 22‘273.00 zuzüglich Zinsen zu 5 % seit\n18.12.2013 zu zahlen.\nKantonsgericht Schwyz 4\n\n3. Wegen der erlittenen Beeinträchtigungen und physischen Schmerzen seien dem Berufungskläger 1 zudem Fr. 4‘000.00 als Genugtuung zuzusprechen.\n\n4. Die Berufungsbeklagte sei zu verpflichten, der Berufungsklägerin,\nB.________, Fr. 51‘763.00 zuzüglich Zinsen zu 5 % seit\n18.12.2013 zu zahlen.\n\n5. Wegen der erlittenen Beeinträchtigungen und physischen Schmerzen seien der Berufungsklägerin zudem Fr. 4‘000.00 als Genugtuung zuzusprechen.\n\n6. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Berufungsbeklagten auch für das erstinstanzliche Verfahren.\n\nDie Nebenintervenientin trug am 30. September 2016 auf Abweisung der Berufung unter Kosten- und Entschädigungsfolgen an (KG-act. 10). Die Beklagte\nbeantragte gleichentags ebenfalls die Abweisung der Berufung unter Kostenund Entschädigungsfolgen zulasten der Kläger (KG-act. 12).\n\n"}