{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2016-10-18", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-1_2016-10-18.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "db90a2f053a52d1dc62a2855f1e093d1"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-1_2016-10-18.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2016_1_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d24b410ed77345afd0ac7aba4b0d28a728ac566133c201973dac644052b9a40fa1bbd8d62214ffd482aa96643418b51800ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d24b410ed77345afd0ac7aba4b0d28a728ac566133c201973dac644052b9a40fa1bbd8d62214ffd482aa96643418b51800ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2016_1", "Checksum": "df699143f97bde58559ba5755d1b7309"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK1 2016 1"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 18.10.2016 ZK1 2016 1"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 18.10.2016 ZK1 2016 1"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto Kantonsgericht 1. Zivilkammer 18.10.2016 ZK1 2016 1"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz Kantonsgericht 1. Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto Kantonsgericht 1. Zivilkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Forderung aus Arbeitsvertrag | Arbeitsrecht"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:32:44", "Checksum": "73b27c2e2c40e8694dcbec178aa2fc16", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 18.10.2016 ZK1 2016 1\nRegeste:\nForderung aus Arbeitsvertrag | Arbeitsrecht\n\n Kantonsgericht Schwyz\n\nUrteil vom 18. Oktober 2016\nZK1 2016 1\n\nMitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner,\nKantonsrichter Walter Christen, Pius Schuler,\nJörg Meister und Clara Betschart,\nGerichtsschreiberin lic. iur. Cornelia Spörri-Kessler.\n\nIn Sachen A.________,\nKläger und Berufungsführer,\nvertreten durch Rechtsanwältin B.________,\n\ngegen\n\nC.________ AG,\nBeklagte und Berufungsgegnerin,\nvertreten durch Rechtsanwalt D.________,\n\nbetreffend Forderung aus Arbeitsvertrag\n(Berufung gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom\n24. November 2015, ZEV 2013 85);-\n\nhat die 1. Zivilkammer,\nKantonsgericht Schwyz 2\n\nnachdem sich ergeben:\n\nA. Gemäss Arbeitsvertrag vom 30. Oktober/10. November 2006 und Nachtrag Nr. 1 zu diesem trat A.________ (Kläger) am 1. Mai 2007 die Stelle als\nChief Investment Officer und Geschäftsleitungsmitglied bei der C.________\n(Beklagte) an (Vi-KB 2). Mit „Vereinbarung – Austrittsvertrag“ vom 19./20. Dezember 2012 trafen die Parteien eine Austrittsregelung (Vi-KB 3).\n\nB. Mit unbegründeter (Teil-)Klage vom 14. November 2013 stellte der Kläger beim Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe folgendes Rechtsbegehren (Viact. A/I):\n\n1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, unter Vorbehalt der Nachklage\ndem Kläger CHF 23’080.00 brutto abzüglich CHF 8’560.65 netto\n(Krankentaggelder) sowie CHF 1‘750.00 netto, jeweils zuzüglich\nZins zu 5 % seit 16. Juli 2013 zu bezahlen.\n\n2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beklagten.\n\nAnlässlich der Hauptverhandlung vom 6. Februar 2014 hielt der Kläger an\nseinen Rechtsbegehren fest. Mit Klageantwort verlangte die Beklagte die vollumfängliche Abweisung der Klage, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen\nzulasten des Klägers. Repli- bzw. duplicando hielten die Parteien an ihren\nAnträgen fest (Vi-act. D1, D2 und D3).\n\nMit Eingabe vom 16. Mai 2014 machte der Kläger neue Tatsachen und Beweismittel geltend (Vi-act. D4).\n\nAm 4. bzw. 18. Februar 2015 wurden der Kläger, E.________, F.________\nund G.________ als Partei sowie H.________, I.________ und J.________\nals Zeugen befragt (Vi-act. D9-D15).\nKantonsgericht Schwyz 3\n\nMit Eingaben vom 18. bzw. 23. März 2015 äusserten sich die Parteien zum\nProtokoll (Vi-act. D18 und D19). Am 13. April 2015 reichte die Beklagte auf\nAufforderung der Gerichtsleitung hin weitere Unterlagen nach (Vi-act. D21).\nAm 29. April 2015 nahm die Beklagte Stellung zum Protokollberichtigungsantrag der Gegenseite (Vi-act. D22). Das berichtigte Protokoll ging am 5. Mai\n2015 an die Parteien (Vi-act. D24). Am 12. bzw. 15. Juni 2015 nahmen die\nParteien zum Beweisergebnis Stellung (Vi-act. D25 und D26).\n\nC. Mit Urteil vom 24. November 2015 wies der Einzelrichter die Klage ab\n(Dispositivziffer 1). Gerichtskosten wurden keine erhoben (Dispositivziffer 2).\nDer Kläger wurde verpflichtet, der Beklagten eine Prozessentschädigung von\nFr. 3‘500.00 zu bezahlen (Dispositivziffer 3).\n\nD. Dagegen erhob der Kläger am 11. Januar 2016 fristgerecht Berufung mit\nfolgenden Anträgen (KG-act. 1):\n\n1. Es sei das angefochtene Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 24. November 2015 (ZEV 2013 85) aufzuheben und sei die Beklagte zu\nverpflichten, unter Vorbehalt der Nachklage dem Kläger\nCHF 23‘080.00 brutto abzüglich CHF 8‘560.65 netto (Krankentaggelder) sowie CHF 1‘750.00 netto, jeweils zuzüglich Zins zu 5 % seit\n16. Juli 2013 zu bezahlen.\n\n2. Eventualiter sei das angefochtene Urteil aufzuheben und die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.\n\n3. Unter Entschädigungsfolgen (zuzüglich Mehrwertsteuer) zu Lasten\nder Berufungsbeklagten.\n\nMit Berufungsantwort vom 15. Februar 2016 ersuchte die Beklagte um vollumfängliche Abweisung der Berufung, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen\nzulasten der Klägers (KG-act. 9).\n\nAuf die Vorbringen der Parteien wird – soweit erforderlich – in den Erwägungen eingegangen;-\nKantonsgericht Schwyz 4\n\nin Erwägung:\n\n1. Mit (Teil-)Klage vom 14. November 2013 machte der Kläger eine Lohnforderung für Juli 2013 geltend. Die Parteien hatten am 19./20. Dezember\n2012 eine Vereinbarung mit Austrittsregelungen abgeschlossen, wobei umstritten ist, ob mit dieser das Arbeitsverhältnis per Ende Juni 2013 aufgelöst\nwurde. Ziffer 1 der besagten Vereinbarung lässt sich Folgendes entnehmen:\n\nDie Arbeitgeberin wird ihrerseits bis spätestens am 25. März 2013 den\nVertag unter Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfrist von drei Monaten per 30. Juni 2013 kündigen. Der Arbeitnehmer hat die Möglichkeit bis\nzu diesem Datum selbst zu kündigen. Das Arbeitsverhältnis wird in jedem\nFall per 30. Juni aufgelöst.\n\n"}