nen die Ehegatten unter besonderen Umständen auch gezwungen sein, im Interesse des Haushaltes auf ihr Vermögen zurückzugreifen, unter dem Vorbehalt einer allfälligen Entschädigung im Sinne des Art. 165 Abs. 2 ZGB (BGE 134 III 581 E. 3.3, S. 583). Gemäss Art. 165 Abs. 2 ZGB hat der Ehegatte, der durch sein Einkommen oder Vermögen in einem erheblich höheren Ausmass, als er es hätte tun müssen, an den Unterhalt der Familie beigetragen hat, Anspruch auf eine angemessene Entschädigung (BGE 138 III 348 = BGer, Urteil 5A_540/2011 vom 30. März 2012 = Pra 101/2012 Nr. 129, E. 7.1.1).