{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-05-23", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-19_2017-05-23.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "7b90c43184640541a160e286fd8c941b"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-19_2017-05-23.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2016_19_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2be55176209e0665ba743400ff4c0b1ce60bf660d803583676b91ac56fd9f0eb73869ef3bfce6394a48953cb3ddd13e2dea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2be55176209e0665ba743400ff4c0b1ce60bf660d803583676b91ac56fd9f0eb73869ef3bfce6394a48953cb3ddd13e2dea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2016_19", "Checksum": "6e0fe5512891ca73600f5229144542d4"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK1 2016 19"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. 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Mai 2017\nZK1 2016 19\n\nMitwirkend Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin,\nKantonsrichter Walter Christen, Hannelore Räber,\nPius Schuler und Jörg Meister,\nGerichtsschreiberin lic. iur. Cornelia Spörri-Kessler.\n\nIn Sachen A.________,\nKlägerin, Berufungsführerin und Anschlussberufungsgegnerin,\nvertreten durch Rechtsanwältin B.________,\n\ngegen\n\nC.________,\nBeklagter, Berufungsgegner und Anschlussberufungsführer,\nvertreten durch Rechtsanwalt D.________,\n\nbetreffend Ehescheidung, Güterrecht und Vorsorge\n(Berufung und Anschlussberufung gegen das Urteil der Einzelrichterin am\nBezirksgericht Schwyz vom 15. April 2016, ZEO 2012 71);-\n\nhat die 1. Zivilkammer,\nKantonsgericht Schwyz 2\n\nnachdem sich ergeben:\n\nA. Die Parteien heirateten am xx. Ihrer Ehe entsprossen die heute mündigen Kinder F.________ (Jg 1991) E.________ (Jg 1993) H.________ (Jg\n1995) und G.________ (Jg 1997) (Vi-KB 1).\n\nB. Mit (unbegründeter) Klage vom 29. Oktober 2012 machte die Klägerin\nbeim Einzelrichter am Bezirksgericht Schwyz die Scheidung anhängig mit folgenden Anträgen (Vi-act. 1):\n\n1. [Scheidungsbegehren]\n\n2.-6. [Kinderbelange]\n\n7. Der Ehemann sei zu verpflichten, der Ehefrau einen in Anwendung\nvon Art. 85 Abs. 2 ZPO nach Durchführung des Beweisverfahrens\nnoch zu beziffernden Betrag aus Güterrecht zu bezahlen.\n\n8. Die Liegenschaft, U.________sei dem Ehemann zu Alleineigentum zu übertragen, wobei das zuständige Grundbuchamt richterlich\nanzuweisen sei, die Liegenschaft, U.________dem Ehemann zu\nAlleineigentum zu übertragen, gegen vorgängigen Nachweis der\nEntlassung der Ehefrau aus jeglicher Verpflichtung aus den auf\ndem Grundstück lastenden Hypotheken.\n\n9. Es sei nach Art. 123 Abs. 2 ZGB die Teilung der während der Ehedauer von der Ehefrau erworbenen Austrittsleistung aus beruflicher Vorsorge zu verweigern.\n\n10. Es sei der Ehemann zu verpflichten, der Ehefrau einen angemessenen Vorsorgeunterhalt in nach Durchführung des Beweisverfahrens noch zu beziffernder Höhe zu entrichten, zahlbar monatlich\nim Voraus auf den Ersten des Monats.\n\n11. Es sei festzustellen, dass sich die Ehegatten gegenseitig keinen\nUnterhaltsbeitrag schulden.\n\n12. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Ehemannes.\nKantonsgericht Schwyz 3\n\nAnlässlich der Einigungsverhandlung vom 20. Dezember 2012 kam zwischen\nden Parteien keine Einigung zustande (Vi-act. 9).\n\nIn der Klagebegründung vom 4. Februar 2013 formulierte die Klägerin den in\nZiff. 10 der Klage enthaltenen Antrag betreffend Vorsorgeunterhalt neu wie\nfolgt (Vi-act. 12):\n\n1. [Scheidungsbegehren]\n\n2.-8. [Kinderbelange]\n\n9.-11. [Ziff. 7.-9. der Klage]\n\n12. Es sei der Ehemann zu verpflichten, der Ehefrau einen angemessenen Vorsorgeunterhalt in nach Durchführung des Beweisverfahrens noch zu beziffernder Höhe zu entrichten, jedoch von\nmindestens Fr. 134‘419.00, zahlbar monatlich im Voraus auf den\nErsten des Monats oder als Kombination von Einmalzahlung und\nRente.\n\n13.-14.[Ziff. 11.-12. der Klage]\n\nMit Klageantwort vom 22. April 2013 ersuchte der Beklagte um Folgendes (Viact. 16):\n\n1. [Scheidungsbegehren]\n\n2.-7. [Kinderbelange]\n\n8. Es sei festzustellen, dass die Ehegatten sich gegenseitig keinen\nUnterhaltsbeitrag schulden.\n\n9. Das hälftige Miteigentum der Klägerin am Grundstück XX (Wohnhaus am U.________ mit einer Fläche von 214 m2) sei unter\nvollständiger Übernahme der damit verbundenen Hypotheken und\nZinsen dem Beklagten zu Alleineigentum zu übertragen, wozu der\nEinzelrichter das Grundbuchamt Goldau zu dieser Eigentumsübertagung anzuweisen habe.\n\n10. Es sei festzustellen, dass der Klägerin kein güterrechtlicher Anspruch zusteht, bzw. dass die Parteien güterrechtlich per Saldo aller Ansprüche auseinander gesetzt sind.\nKantonsgericht Schwyz 4\n\n11. Die Klägerin sei zu verpflichten, dem Beklagten gestützt auf\nArt. 165 Abs. 2 ZGB Fr. 50‘000.-, ev. wie viel, zu bezahlen, wobei\ndie Bezahlung in angemessenen monatlichen Raten anzuordnen\nsei.\n\n12. Die während der Ehe erworbenen Austrittsleistungen der beruflichen Vorsorge seien im Sinne von Art. 122 ZGB hälftig zu teilen.\nDer Einzelrichter ordne die dafür erforderlichen Zuweisungen an.\n\n13. Alle widersprechenden und / oder weitergehenden Anträge der\nKlägerin seien abzuweisen.\n\n14. Alles unter kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Klägerin.\n\nAuch anlässlich der Instruktionsverhandlung vom 13. Juni 2013 konnten sich\ndie Parteien nicht einigen (Vi-act. 18).\n\n"}