Dem Werkeigentümer sind Aufwendungen nicht zuzumuten, die in keinem Verhältnis zur Zweckbestimmung des Werks stehen (BGE 130 III 736 E. 1.3 S. 742). Die Verpflichtung des Werkeigentümers, ein mängelfreies Werk zu errichten und zu unterhalten, ist umso strenger zu beurteilen, je grössere Risiken das Werk mit sich bringt (BGE 106 II 209 E. 1a S. 211 = Pra 70, 1981, Nr. 56; BGE 126 III 113 E. 2b S. 116 = Pra 89, 2000, Nr. 185), je grösser der Grad der Gefährdung, die Bedeutung des gefährdenden Rechtsgutes und die Schwere möglicher Verletzungen (Fischer/Iten, in: Fischer/Luterbacher, Haftpflichtkommentar, 2016, N 42 zu Art. 58 OR; BGE 126 III 113 E. 2b S. 116