{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2016-12-20", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-14_2016-12-20.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "7ec24300c12a13080fdf05c2a1a0a4d3"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2016-14_2016-12-20.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2016_14_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d24b588505816445107710c9f2d6d5958f2b9e6ee28362cbded30ce35dbc1e8c6a3b6058c8b57ad808b1fd4bd7c4a23d23ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d24b588505816445107710c9f2d6d5958f2b9e6ee28362cbded30ce35dbc1e8c6a3b6058c8b57ad808b1fd4bd7c4a23d23ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2016_14", "Checksum": "7f9f4b7ae9dc81de38c4bc5ac39c376c"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK1 2016 14"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. 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Daniela Pérez-Steiner,\nKantonsrichter Walter Christen, Hannelore Räber,\nPius Schuler und Jörg Meister,\nGerichtsschreiber MLaw Patrick Neidhart.\n\nIn Sachen A.________,\nKläger und Berufungsführer,\nvertreten durch Rechtsanwalt B.________,\n\ngegen\n\n1. C.________,\n2. D.________,\nBeklagte und Berufungsgegner,\nbeide vertreten durch Rechtsanwalt E.________,\n\nbetreffend Erbschaftsklage\n(Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Gersau vom 10. Februar\n2016, ZGO 2014 1);-\n\nhat die 1. Zivilkammer,\nKantonsgericht Schwyz 2\n\nnachdem sich ergeben:\n\nA. Aus der Ehe zwischen F.________, und H.________, gingen die beiden\nSöhne I.________, und A.________, hervor. Am 29. Juni 1985 schlossen die\nEltern mit I.________ einen Erbauskauf- und Erbverzichtsvertrag (Viact. KB 1), wonach I.________ sowie dessen Erben bzw. Nachkommen beim\nTode seiner Eltern als Erben nicht in Betracht kommen, und regelten die Modalitäten dieses Auskaufs (Vi-act. KB 1). F.________ verstarb am xx (Viact. BB 1).\n\nMit letztwilliger Verfügung vom 5. September 2004, welche einleitend mit Datum vom 5. Oktober 2004 versehen wurde, setzte H.________ A.________\nauf den Pflichtteil, wies die verfügbare Quote den beiden Söhnen von\nI.________, C.________, und D.________, zu und setzte Rechtsanwalt\nJ.________ als Willensvollstrecker ein (Vi-act. KB 2). Am 23. April 2008\nschlossen H.________ und ihr Sohn I.________ einen Erbverzichtsvertrag,\nhoben den Erbauskauf- und Erbverzichtsvertrag vom 29. Juni 1985 auf und\nregelten den Erbverzicht von I.________ zugunsten seiner Söhne (Viact. KB 3). Gleichentags verfügte H.________ erneut letztwillig; demnach sollte A.________ (unter Auflagen) nicht mehr auf den Pflichtteil gesetzt sein (Viact. KB 4). Mit neuerlicher letztwilliger Verfügung vom 21. Dezember 2009 hob\nsie die Verfügung vom 5. Oktober 2008 (recte wohl eher: 5. Oktober 2004\nbzw. 5. September 2004 [vgl. vorstehende Ausführungen]) auf, setzte\nA.________ wiederum auf den Pflichtteil und wies die verfügbare Quote den\nSöhnen von I.________ zu (Vi-act. KB 5). Am 1. April 2010 verfügte\nH.________ abermals letztwillig, widerrief sämtliche bisherigen Verfügungen\nund ordnete die gesetzliche Erbfolge an (Vi-act. KB 6). Diese Verfügung hob\nsie zwei Tage später mit letztwilliger Verfügung vom 3. April 2010 auf und erklärte, dass sie die Erbfolge gemäss den vorherigen Testamenten geregelt\nhaben will (Vi-act. KB 7). H.________ (nachfolgend Erblasserin) verstarb am\nyy.\nKantonsgericht Schwyz 3\n\nB. A.________ (nachfolgend Kläger) erhob am 13. Juni 2014 Klage gegen\nC.________ (nachfolgend Beklagter 1) und D.________ (nachfolgend Beklagter 2) sowie gegen J.________ (nachfolgend Beklagter 3) mit folgendem\nRechtsbegehren (Vi-act. 1):\nEs seien sämtliche Testamente der am yy in Gersau verstorbenen\nH.________ für ungültig zu erklären, soweit sie mit dem Erbvertrag vom\n29. Juni 1985 zwischen ihr und ihrem Ehemann F.________ sowie ihrem\nSohn I.________, im Widerspruch stehen bzw. diesen verletzen und die\nBeklagten 1 und 2 oder I.________ als Vermächtnisnehmer einsetzen\noder zu Erben erklären, und es sei der Beklagte 3 zu verpflichten, den\nNachlass der H.________ an den Kläger herauszugeben,\nalles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten.\n\nMit Klageantwort vom 21. Oktober 2014 stellten die Beklagten 1 und 2 folgende Anträge (Vi-act. 7):\n1. Die klägerischen Rechtsbegehren seien vollumfänglich, sofern auf\ndiese eingetreten werden kann, abzuweisen, d.h. der Klage sei\nnicht stattzugeben und es seien keine Testamente der H.________\nfür ungültig zu erklären und der Beklagte Ziff. 3 sei nicht zu verpflichten, den Nachlass von H.________ herauszugeben.\n2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Klägers.\n\nAm 2. Januar 2015 erstattete der Kläger die Replik und hielt an seinen\nRechtsbegehren gemäss Klageschrift vom 13. Juni 2014 fest (Vi-act. 13). Mit\nVerfügung vom 2. Februar 2015 trennte die Vorinstanz das Verfahren und\nführte die Klage betreffend die Beklagten 1 und 2 unter der Verfahrensnummer ZGO 1-14 fort, während es die Klage gegen den Beklagten 3 im Verfahren ZGO 1-15 weiterführte (Vi-act. 12). Die Beklagten 1 und 2 erstatteten am\n10. Mai 2015 die Duplik und hielten ihrerseits an den Rechtsbegehren gemäss\nKlageantwort vom 21. Oktober 2014 fest (Vi-act. 18). Am 1. Februar 2016 fand\ndie Hauptverhandlung statt (Vi-act. 31).\n\nMit Urteil vom 10. Februar 2016 wies das Bezirksgericht Gersau die Klage ab,\nsoweit es darauf eintrat, auferlegte dem Kläger die Gerichtskosten und ver-\nKantonsgericht Schwyz 4\n\npflichtete ihn, den Beklagten 1 und 2 je eine Parteientschädigung in Höhe von\nFr. 5‘000.00 zu bezahlen (KG-act. 1/1).\n\n"}