Der Gehörsanspruch ist formeller Natur. Dessen Verletzung stellt ein schwerer Mangel dar und führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390; Gehri, in: Spühler/Tenchio/Infanger, a.a.O., N 33 zu Art. 53 ZPO; Sutter-Somm/Chevalier, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, a.a.O., N 26 zu Art. 53 ZPO), sofern ein entsprechender Antrag einer Partei erfolgte (Gehri, a.a.O., N 33 zu Art.