{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2016-03-15", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2014-45_2016-03-15.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "2afbdae286347f6dca7c3115c18d89f9"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2014-45_2016-03-15.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2014_45_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2f3f86c8cd365973362db3ecd696894d681fbd3dc99f108296603d8fd7bfd42f9d8915e58f976265e928c295c794449fdea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2f3f86c8cd365973362db3ecd696894d681fbd3dc99f108296603d8fd7bfd42f9d8915e58f976265e928c295c794449fdea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2014_45", "Checksum": "4f962d586046e69adeeed52961eac3c6"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK1 2014 45"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. 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Die der Klägerin und Berufungsbeklagten erstinstanzlich zugesprochenen Fr. 238‘266.50 seien um Fr. 60‘000.00 auf\nFr. 298‘266.50 nebst Zins zu 5 % seit 1. Juli 2008 anzuheben.\n\n2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des der Beklagten und Berufungskläger 3 und 4 [Beklagte 2 und 3].\nKantonsgericht Schwyz 8\n\nIn ihrer Anschlussberufungsantwort vom 26. November 2014 beantragten die\nBeklagten 2 und 3 die Abweisung der Anschlussberufung, unter Kosten- und\nEntschädigungsfolgen zu Lasten der Klägerin (KG-act. 10).\n\nAuf die weiteren Vorbringen der Parteien wird – soweit erforderlich – in den\nErwägungen eingegangen;-\n\nin Erwägung:\n\n1. Zur Vereinfachung des Prozesses kann das Gericht selbständig eingereichte Klagen vereinigen (Art. 125 lit. c ZPO). Die zusammenzulegenden Verfahren müssen einen engen sachlichen Zusammenhang aufweisen, mithin\nmüssen die verschiedenen Ansprüche auf gleichartigen tatsächlichen und\nrechtlichen Gründen beruhen. Dies gilt auch für die von mehreren Parteien als\nRechtsmittelkläger ergriffenen Rechtsmittel (A. Staehlin, in: Sutter-Somm et\nal., Kommentar zu Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. A., N 5 zu\nArt. 125 ZPO). Den selbständig eingereichten Berufungen ZK1 2014 45,\nZK1 2014 46 und ZK1 2014 47 liegt derselbe klägerische Anspruch zugrunde,\nwelcher in Bezug auf alle Rechtsmittelkläger auf einem identischen Sachverhalt beruht und im Wesentlichen gleichartige rechtliche Fragen aufwirft. Entsprechend sind die Berufungsverfahren zu vereinigen.\n\n2. Einleitend ist der Berufungsgegenstand zu umreissen. Die Vorinstanz\nprüfte gestützt auf die Klage folgende Geschäftsvorgänge: Kaufvertrag betreffend das Grundstück GB-Nr. XXX mit der Q.________ vom 29. Juni 2007 (angefocht. Urteil E. 5e), Kaufvertrag betreffend Mobiliar mit der R.________ und\nMietvertrag betreffend die Büroräumlichkeiten an der O.________strasse xx in\nAE.______ mit der S.________ (E. 5f), Verkaufsauftrag betreffend das\nGrundstück GB-Nr. XXX an die T.________ vom 17. April 2007 (E. 5g/aa),\nKantonsgericht Schwyz 9\n\nAuftrag betreffend Marketingplan und Finanzierung an die U.________ vom\n14. Juni 2007 bzw. 8. Oktober 2007 (E. 5g/bb), Mietvertrag betreffend die\nBüroräumlichkeiten an der O.________strasse yy in AE.______ mit der\nQ.________ vom 11. April 2007 (E. 5g/cc), Arbeitsvertrag mit H.________ per\n1. Mai 2007 (E. 5g/dd) sowie das Geschäftsführungshonorar des Beklagten 1\n(E. 5h). Dabei erkannte sie die Vorinstanz im Zusammenhang mit dem Kaufvertrag betreffend das Grundstück GB-Nr. XXX mit der Q.________ vom\n29. Juni 2007 sowie dem Kaufvertrag betreffend Mobiliar mit der R.________\nund dem Mietvertrag betreffend die Büroräumlichkeiten an der\nO.________strasse xx in AE.______ mit der S.________ keine pflichtwidrige\nGeschäftsführung der eingeklagten Verwaltungsräte. Bei den übrigen Geschäftsvorgängen ging sie demgegenüber von pflichtwidriger Geschäftsführung aus. Berufungsgegenstand sind somit zunächst diese Vorgänge, d.h.\nder Verkaufsauftrag betreffend das Grundstück GB-Nr. XXX an die\nT.________ vom 17. April 2007 (nachfolgend Verkaufsauftrag), der Auftrag\nbetreffend Marketingplan und Finanzierung an die U.________ vom 14. Juni 2007 bzw. 8. Oktober 2007 (nachfolgend Marketingplan), der Mietvertrag\nbetreffend die Büroräumlichkeiten an der O.________strasse yy in AE.______\nmit der Q.________ vom 11. April 2007 (nachfolgend Mietvertrag\nO.________strasse yy), der Arbeitsvertrag mit H.________ per 1. Mai 2007\n(nachfolgend Arbeitsvertrag) sowie das Geschäftsführungshonorar des Beklagten 1 (nachfolgend Geschäftsführungshonorar). Wegen der Anschlussberufung der Klägerin ist ferner der Kaufvertrag betreffend Mobiliar mit der\nR.________ (nachfolgend Mobiliarkauf) zu prüfen.\n\n3. a) Bezüglich der Verteilung der Beweislast monieren die Beklagten, die\nVorinstanz habe zu Unrecht eine Beweislastumkehr zugunsten der Klägerin\nvorgenommen (Berufung Beklagter 1 Ziff. 18 S. 9 f.; Berufungen Beklagte 2\nund 3 Ziff. 16 f. S. 4 f.; gleiche Stossrichtung auch Berufung Beklagter 4 Ziff. 6\nS. 3).\nKantonsgericht Schwyz 10\n\n"}