bb) Eine gemischte Schenkung setzt als subjektives Element voraus, dass die Parteien die (erhebliche) Wertdifferenz kennen und auf diese Weise eine Zuwendung für die begünstigte Partei vereinbaren (Pra 80 [1991] Nr. 159 = BGE 116 II 667 ff. E. 3b/aa S. 674). Die Parteien müssen den Preis bewusst unter dem wahren Wert des Kaufgegenstandes ansetzen, um die Differenz dem Käufer unentgeltlich zukommen zu lassen (BGE 126 III 171 E. 3a S. 173; BGer, Urteil 5A_587/2010 vom 11. Februar 2001 E. 3.1). Diesfalls wird der (gemischte) Schenkungswille vermutet (Vogt, in: Honsell/Vogt/Wiegand, Basler Kommentar, Obligationenrecht I, 2011, N 5 zu Art.