{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2015-06-09", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2013-13_2015-06-09.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "900a08212a9403854f6e276eb6eb9547"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2013-13_2015-06-09.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2013_13_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2a834faaa5c768cd936ae2ad9e3b88e08126112f856636ae1da0d5ed54ee145079e0e881035a72450aa0e0f25511c409cea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2a834faaa5c768cd936ae2ad9e3b88e08126112f856636ae1da0d5ed54ee145079e0e881035a72450aa0e0f25511c409cea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2013_13", "Checksum": "2405badc1d9db816e39da2b2a8638610"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK1 2013 13"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. 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Juni 2015\nZK1 2013 13\n\nMitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann,\nKantonsrichter Walter Christen, Clara Betschart,\nPius Schuler und Jörg Meister,\nGerichtsschreiber lic. iur. Claude Brüesch.\n\nIn Sachen A.________\nBeklagter und Berufungsführer,\nvertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. B.________,\n\ngegen\n\n1. C.________\n2. D.________\n3. E.________\n4. F.________\n5. G.________\n6. H.________\nKläger und Berufungsgegner,\nalle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. I.________,\n\nbetreffend Herabsetzung/Ausgleichung, Erbteilung (2. Rechtsgang)\n(Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Schwyz vom 6. Juli 2011,\nBZ 2008 45);-\n\nhat die 1. Zivilkammer,\nKantonsgericht Schwyz 2\n\nnachdem sich ergeben:\n\nA. Mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 19. Mai 1998 übertrug\nC.________, seinem Sohn A.________, ein Wohnhaus mit Stall\n(GB J.________) und eine Scheune (GB K.________) zu Eigentum.\nA.________ tilgte den Kaufpreis von Fr. 94'100.00 durch Übernahme von zwei\nvorbestehenden Schuldbriefen in der Höhe von Fr. 13'640.00 und\nFr. 75'700.00 sowie durch Einräumung eines Wohn- und Nutzniessungsrechts\nim Betrag von Fr. 4'760.00 (KB 6).\n\nAm 20. Juli 2007 verstarb C.________ (nachfolgend: Erblasser). Als Erben\nhinterliess er sechs Söhne und eine Tochter (KB 4). Gemäss Todesfallinventaraufnahme vom 8. August 2007 hinterliess der Erblasser Aktiven von\nFr. 31'997.00 und Passiven von Fr. 13'640.00 sowie Todesfallkosten von ca.\nFr. 20'000.00 (KB 5).\n\nB. Am 21. November 2008 machten sechs Kinder des Erblassers mit Einreichung der Weisung beim Bezirksgericht Schwyz die Klage gegen\nA.________ (nachfolgend: Beklagter) betreffend Herabsetzung/Ausgleichung,\nErbteilung rechtshängig (Vi-act. 1; KB 2 und 3).\n\nMit Klageschrift vom 25. Februar 2009 stellten die Kläger folgende Rechtsbegehren (Vi-act. 11):\n\n1. Es sei der gesamte Nachlass des C.________ festzustellen.\n\n2. Es sei festzustellen, dass die Kläger an diesem gesamten Nachlass je zu einem\nSiebtel berechtigt sind.\n3. Die Erbvorbezüge des Beklagten (Bezahlung der Heizung, etc. durch den Erblasser), die gemischten Schenkungen des Erblassers zugunsten des Beklagten\n(Verkauf der landwirtschaftlichen Grundstücke GB J.________ und\nGB K.________ zum Ertragswert statt zum Verkehrswert), die noch nicht bezahlten Verpflichtungen des Beklagten gegenüber dem Erblasser (Kaufpreis für\nlandwirtschaftliche Fahrhabe und das Vieh) und die sonstigen finanziellen Vor-\nKantonsgericht Schwyz 3\n\nteile des Erblassers zugunsten des Beklagten seien festzustellen, als ausgleichungspflichtige Zuwendungen zu erklären und gegenüber den Klägern zur\nAusgleichung zu bringen.\n4. Eventuell seien die Erbvorbezüge des Beklagten (Bezahlung der Heizung, etc.\ndurch den Erblasser), die gemischten Schenkungen des Erblassers zugunsten\ndes Beklagten (Verkauf der landwirtschaftlichen Grundstücke GB J.________\nund GB K.________ zum Ertragswert statt zum Verkehrswert), die noch nicht\nbezahlten Verpflichtungen des Beklagten gegenüber dem Erblasser (Kaufpreis\nfür landwirtschaftliche Fahrhabe und das Vieh) und die sonstigen finanziellen\nVorteile des Erblassers zugunsten des Beklagten als herabsetzungsfähige Zuwendungen festzustellen und herabzusetzen, soweit dies zur Wahrung der\nPflichtteile der Kläger erforderlich ist.\n\n5. Es sei der gesamte Nachlass des C.________ zu teilen und es sei den Klägern\nderen Erbanteile (gemäss Ziffer 3), bzw. Pflichtteile (gemäss Ziffer 4) zuzuweisen, bzw. der Beklagte sei zu verpflichten, den Klägern deren Erbanteile bzw.\nPflichtteile auszuzahlen.\n6. Der Richter ordne alle anderen Vorkehrungen und Abklärungen an, um die\nNachlassteilung gemäss Ziffer 1-5 vorzubereiten und zu gewährleisten.\n7. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beklagten.\n\nMit Verfügung vom 19. Mai 2009 bewilligte der Bezirksgerichtspräsident das\nbeklagtische Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung\nvom 30. März 2009 (Vi-act. 15 und 20).\n\nMit Klageantwort vom 29. Juni 2009 stellte der Beklagte folgende Gegenrechtsbegehren (Vi-act. 22):\n\n1. Es sei der gesamte Nachlass des C.________ festzustellen.\n\n2. Es sei festzustellen, dass der Beklagte an diesem Nachlass zu einem Siebtel\nerbberechtigt ist.\n3. Es sei festzustellen, dass die Grundstücke GB J.________ und GB K.________\nim Zeitpunkt der Übertragung auf den Beklagten, d.h. am 19. Mai 1998, ein\nlandwirtschaftliches Gewerbe im Sinne von Art. 7 BGBB bildeten und der Beklagte den Hof zum Ertragswert von Fr. 94'100.00 übernehmen konnte.\nKantonsgericht Schwyz 4\n\n"}