d) aa) Die Zuweisung eines landwirtschaftlichen Grundstücks erfolgt zum doppelten Ertragswert (Art. 21 Abs. 1 BGBB). Dabei richtet sich die Berechnung des einfachen Ertragswertes nach der Definition des Art. 10 BGBB (Studer, in: Das bäuerliche Bodenrecht, 2. Auflage, Brugg 2011, Art. 21 N 16 und 17a). Generell ist der Ertragswert der auf den Zeitpunkt der Schätzung diskontierte Wert aller künftigen Erträge eines Grundstücks, wobei die Bemessungsperiode zwischen fünf und zehn Jahren beträgt (vgl. Art. 10 Abs. 2 BGBB i.V.m. Art. 1 Abs. 1 VBB; Hofer, in: Das bäuerliche Bodenrecht, 2. Auflage, Brugg 2011, Art. 10 N 18). Gemäss Art.