f) aa) Ob ein Vertrag gegen die guten Sitten verstösst, ist nach seinem Inhalt abzuwägen (BGE 93 II 189). Der Verstoss gegen die guten Sitten kann unter anderem durch den Umfang, das Mass oder die Dauer der Leistung einer Partei herbeigeführt werden, wenn die persönliche oder wirtschaftliche Freiheit übermässig beschränkt wird. So sind auch übermässig hohe Zinsabreden als sittenwidrig zu bezeichnen (Koller, in: Guhl, Das Schweizerische Obligationenrecht, 9. Aufl., Zürich 2000, § 7 N 29 f.; Huguenin, OR AT, Rz 421 m.H. auf BGE 93 II189 Erw. b). Es existiert lediglich eine spärliche Rechtsprechung zur Sittenwidrigkeit von Zinsabreden.