{"Signatur": "SZ_KG_001", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2013-12-17", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2011-10_2013-12-17.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "bf5130e3f924d88386b5bfba54504af8"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2011-10_2013-12-17.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK1_2011_10_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d24cbd0c20e07170a28a88b6fc2b1932715afec0468210687f3d8583c99adb2ab0c8cde654e460b214104252f0f6ce6784ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d24cbd0c20e07170a28a88b6fc2b1932715afec0468210687f3d8583c99adb2ab0c8cde654e460b214104252f0f6ce6784ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK1_2011_10", "Checksum": "82e56c52f9b5bcef9ff0052820a9ae49"}, "Scrapedate": "2025-11-26", "Num": ["ZK1 2011 10"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 17.12.2013 ZK1 2011 10"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 17.12.2013 ZK1 2011 10"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto Kantonsgericht 1. Zivilkammer 17.12.2013 ZK1 2011 10"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz Kantonsgericht 1. Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto Kantonsgericht 1. Zivilkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Feststellung von Vertragsmängeln | Vertragsrecht"}], "ScrapyJob": "446973/54/2011", "Zeit UTC": "26.11.2025 23:47:04", "Checksum": "be67cebfab67035879dd789271b60c0f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 17.12.2013 ZK1 2011 10\nRegeste:\nFeststellung von Vertragsmängeln | Vertragsrecht\n\nccc) Des Weiteren rechnete die Vorinstanz Schulden von Fr. 2‘800‘000.00\n(Q.________) und Fr. 300‘000.00 (RA R.________) hinzu (angefocht. Urteil\na.a.O.). Diesbezüglich macht der Kläger geltend, dass die Parteien bei Abschluss der Vereinbarung im April 2006 noch nicht von einer späteren Übernahme der Schulden von Q.________ und RA R.________ ausgegangen\nseien. Entsprechende Zahlungen habe die Beklagte auch erst über einen Monat\nspäter geleistet (act. 1 S. 10). In der Vereinbarung vom 5. April 2006 hielten die\nParteien unter Ziff. 6 fest, dass die Beklagte beabsichtige, Forderungen von\nweiteren Gläubigern des Klägers zu erwerben. Zu diesem Zweck sollten weitere\nauf der Liegenschaft G.________ (Strasse) lastende Schuldbriefe der Beklagten übergeben werden (Vi-KB 4 S. 2). Aus der Zinsabrechnung per 30. Juni\n2006 geht hervor, dass zwei Forderungen von Q.________ per 12. Mai\n(Fr. 1‘135‘000.00) bzw. 17. Mai 2006 (Fr. 1‘700‘000.00) von der Beklagten abgelöst wurden, die Forderung von RA R.________ per 31. Mai 2006\n(Fr. 300‘000.00). Die erwähnten Beträge sind folglich zur Gesamtschuld hinzuzurechnen, wobei es sich der Einfachheit halber rechtfertigt, dies erst ab Juni\nKantonsgericht Schwyz 18\n\n2006 zu tun und für die gesamte Laufdauer von neun Monaten eine durchschnittliche Gesamtschuld zu errechnen, zumal diese in der Höhe zufolge\nAmortisationen und Übernahme weiterer Forderungen ohnehin variabel war\n(vgl. Zinsabrechnungen Vi-BB 18-23). Demnach belief sich die Gesamtschuld\nin den Monaten April und Mai 2006 auf Fr. 14‘038‘797.58 (G.________\n(Strasse)/O.________, N.________ und P.________) und von Juni bis Dezember 2006 auf Fr. 17‘173‘797.58 (G.________ (Strasse)/O.________,\nN.________ und P.________ [Fr. 14‘038‘797.58] zuzüglich Forderungen\nQ.________ [Fr. 1‘135‘000.00 + Fr. 1‘700‘000.00] und RA R.________\n[Fr. 300‘000.00]). Daraus errechnet sich für die Zeit von April bis Dezember\n2006 eine durchschnittliche Schuld von Fr. 16‘477‘130.90 ([{2 Monate x\nFr. 14‘038‘797.58} + {7 Monate x Fr. 17‘173‘797.58}] : 9 Monate).\n\nb) Weiter hat die Vorinstanz den Zeitabschnitt von Anfang Januar bis Ende\nFebruar 2007 geprüft, wobei sie von einer Kreditsumme von Fr. 18‘538‘797.60\nausgegangen ist (angefocht. Urteil Erw. 1.4.3.2). Im Berufungsverfahren von\nkeiner Seite bestritten wurde die vorinstanzliche Festlegung der massgeblichen\nLaufzeit von Anfang Januar bis Ende Februar 2007 (act. 1 S. 13; act. 9 S. 16).\nBestritten ist hingegen die Höhe der Kreditsumme. Der Kläger geht für diese\nZeit von einer durchschnittlichen Schuld von Fr. 13‘850‘000.00 aus und führt\ndazu aus, dass sich bis Ende März die Gesamtschuld durch weitere Verkäufe\nminimiert habe; ausserdem sei in den Abrechnungen der Beklagten der Risikospezialzins in Abzug zu bringen sowie die Zinseszinsen für die Risikospezialzinsen von rund Fr. 60‘000.00 (act. 1 S. 14). Die Beklagte anerkennt einen Forderungsausstand per 31. Dezember 2006 von Fr. 16‘358‘309.35 und per\n31. März 2007 von Fr. 15‘763‘796 (act. 9 S. 16; vgl. auch Vi-KB 18).\n\nAuszugehen ist mithin vom Forderungsausstand per 31. Dezember 2006 von\nFr. 16‘358‘309.35, welcher in den Abrechnungen vom 27. Dezember 2006 ausgewiesen ist (Vi-BB 20). Nach dem zuvor Gesagten sind die Risikospezialzinsen von Fr. 1.6 Millionen in der Tat in Abzug zu bringen; ferner sind richtigerweise auch die in der Berechnung der Beklagten enthaltenen aufgelaufenen\nZinsen auf den Risikospezialzinsen abzuziehen. Die aufgelaufenen Zinseszin-\nKantonsgericht Schwyz 19\n\nsen betragen rund Fr. 60‘000.00 (Zins 5% auf Fr. 1.6 Millionen während 9 Monaten). Damit resultiert für die Monate Januar und Februar 2007 eine Gesamtschuld von Fr. 14‘698‘309.35 (Fr. 16‘358‘309.35 – Fr. 1‘600‘000.00 –\nFr. 60‘000.00).\n\nc) Für den Zeitraum von Oktober 2007 bis Januar 2008 hat die Vorinstanz\nwiederum mit der Kreditsumme von Fr. 18‘538‘797.60 gerechnet (angefocht. Urteil Erw. 1.4.3.3). Die Festlegung auch dieses Zeitabschnitts wurde von\nkeiner Seite bestritten, hingegen ist wiederum die Kreditsumme umstritten\n(act. 1 S. 15, act. 9 S. 16). Eine Abrechnung der Beklagten weist per 30. September 2007 eine Gesamtschuld von Fr. 12‘398‘945.85 aus (Vi-BB 23). Von\ndiesem Betrag geht auch der Kläger aus (act. 1 S. 15). Im Weiteren gehen die\nParteien per 31. März 2008 übereinstimmend von einer Kapitalschuld von\nFr. 7‘336‘853.05 aus (act. 1 S. 15; act. 9 S. 16). Weitere Abrechnungen liegen\nnicht im Recht. Es hat damit in den Monaten Oktober 2007 bis und mit März\n2008 ein Schuldenabbau über Fr. 5‘062’092.80 stattgefunden, was pro Monat\nrund Fr. 843‘682.10 ausmacht (Fr. 5‘062’092.80 : 6 Monate). Es ist davon auszugehen, dass die Gesamtschuld per Ende November 2007, mithin der Mitte\nder Laufzeit von Anfang Oktober 2007 bis Ende Januar 2008, rund\nFr. 10‘711‘581.65 betrug (Fr. 12‘398‘945.85 – [2 x Fr. 843‘682.10]). Bei der Berechnung des Zinses für die Zeit von Oktober 2007 bis Januar 2008 ist demnach\neine Gesamtschuld von Fr. 10‘711‘581.65 zugrunde zu legen.\n\n"}