Fraglos seien peritoneale Adhäsionen (Verwachsungen) vorhanden. Dass diese mit den als Koliken empfundenen Schmerzen in einem Zusammenhang stehen könnten, scheine aufgrund der langen Anamnese und der aktuellen Beschreibung sehr unwahrscheinlich zu sein. Trink- und Essstörungen seien schon früh nach der Magen-Sleeve-Resektion angegeben und ohne abnormen Befund abgeklärt worden. Es müsse darauf hingewiesen werden, dass nach dem auch restriktiv wirksamen bariatrischen Eingriff die Nahrungsaufnahme ja absichtlich eingeschränkt werde. Dadurch müsse auch eine angemessene Änderung der Essgewohnheiten angestrebt werden.