{"Signatur": "SO_VSG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2017-07-12", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_VSG_001_VSBES-2014-307_2017-07-12.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=134882&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=7&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "9a39443706a3eba57de73be6c2fd07dc"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["VSBES.2014.307"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenrente"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "20.03.2026 00:02:10", "Checksum": "826da1ad03db828c263ef5cde7388c83", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307\nRegeste:\nInvalidenrente\n\n\nIm Rahmen der Beurteilung wurde angegeben, zur Enttäuschung der Patientin könne aufgrund der ausgesprochen starken degenerativen Veränderungen keine Sehnenrevision für die rechte Schulter empfohlen werden. Auch die Nebendiagnosen würden gegen einen solchen Schultereingriff mit entsprechend notwendiger Rehabilitation sprechen. Allenfalls wäre ein arthroskopisches Débridement denkbar. Am ehesten sei jedoch weiter der Versuch konservativer Therapien mit Ausbau der Analgesie zu empfehlen, eine spontane Besserung sei erfahrungsgemäss durchaus denkbar. Ansonsten sei eine erneute Schulterinfiltration zu empfehlen. Aufgrund der diffusen, aber störenden und auch schmerzhaften neurologischen Symptomatik sei zudem – in Abhängigkeit von bisherigen Abklärungen – eine Abklärung der HWS bzw. eine neurologische konsiliarische Untersuchung zu empfehlen (BB 8 f.).\n3.11 Aus dem Bericht des G.___, Innere Medizin (Prof. Dr. med. X.___, Chefarzt; Dr. med. Y.___, Oberärztin) vom 16. Juli 2014 geht hervor, der Patientin sei es gelungen, 50 kg an Gewicht zu reduzieren. Nach einer offenen Cholezystektomie (Gallenblasenentfernung) habe sie eher durchfallartige Entleerungen gehabt, zwischenzeitlich sei die Therapie mittels Ulcogant postoperativ eingeleitet worden, danach sei eine hartnäckige Obstipation (Verstopfung) aufgetreten. Die Patientin berichte, dass sie einmal alle 10 bis 12 Tage einen harten Stuhl in kleinen Portionen trotz langen und intensiven Pressversuchen entleeren könne. Bei Obstipation habe sie Bauchkrämpfe, selten trete Durchfall nach einer hartnäckigen Obstipation auf. Eine Ursache für die chronische Obstipation habe man im Rahmen der Ileo-Koloskopie vom 15. Juli 2014 nicht finden können. Anhand der Anamnese könnte es sich um ein obstruktives Defäkationssyndrom vom Outlet Typ handeln (BB 7).\nGemäss dem Bericht des G.___ vom 30. Juli 2014 konnte eine Kolontransitzeit von 115,2 Std. mit relativ symmetrischer Verteilung der Marker im Bereich des Kolonrahmens ermittelt werden. Somit handle es sich um eine «slow transit constipation». Der Patientin seien allgemeine Massnahmen, v.a. eine weitere Reduktion des Körpergewichts und regelmässige körperliche Aktivität empfohlen worden. Zudem sei eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr besprochen worden. Parallel dazu habe man die Patientin für eine Ernährungsberatung angemeldet (BB 6).\n3.12 Im Bericht des G.___ (Dr. med. M.___) vom 20. Oktober 2014 wurde unter «Zwischenanamnese» im Wesentlichen festgehalten, die Patientin beklage eine reduzierte Darmtätigkeit mit verzögertem Stuhlgang nach ca. 3 bis 4 Tagen und gelegentlichem Auftreten kolikartiger Schmerzen. Der Stuhlgang sei schmerzhaft, der Stuhl stets sehr fest und es trete gelegentlich Blut aus. Seit einer Woche nehme sie Glycerin-Kapseln ein, ohne eine Besserung der Beschwerden wahrzunehmen. Die Ernährungsberatung werde nicht mehr in Anspruch genommen. Aktuell wiege sie 100,5 kg. Mit dem Gewichtsverlauf sei sie grundsätzlich sehr zufrieden. Körperliche Bewegung gebe es praktisch nicht wegen der diversen Gelenkbeschwerden über beiden Händen, Knien und der rechten Schulter sowie aufgrund ihrer grossen Oberweite, die ihre schlechte Haltung mitverursache. Aufgrund der vielen Beschwerden sei eine Wiederaufnahme der Berufstätigkeit als Buchhalterin nicht möglich. Im Rahmen der Befunderhebung wurde ausgeführt, das Integument zeige reizlose OP-Narben, eine grosse Fettschürze und keine Intertrigo (entzündliche Hauterkrankung). Die Darmgeräusche seien lebhaft. Die Laborwerte zeigten ein tiefnormales Albumin und seien sonst unauffällig (BB 5).\n3.13 Dr. med. K.___ hielt in ihrem Bericht vom 3. Dezember 2014 im Wesentlichen fest, mit einem Gewicht von 102,5 kg sei die Patientin immer noch erheblich übergewichtig. Auffallend sei auch ein sehr laxes und lockeres Gewebe. Es sei zu befürchten, dass durch die massive Gewichtsabnahme in relativ kurzer Zeit nicht nur Fett, sondern auch ein erheblicher Anteil an Muskelgewebe verloren gegangen sei. Die Patientin weise hängende, nach vorne protrahierte Schultern auf, sie könne die Schultergelenke schlecht stabilisieren. Dies unterstütze natürlich die Einklemmungsproblematik im Bereich der Sehnen der Rotatorenmanschette. Am 22. September 2014 seien Infiltrationen erfolgt. Am 14. Oktober 2014 habe sie berichtet, die Schulter tue ihr noch mehr weh. Sie habe Mühe, Gymnastikübungen zu machen und leide auch nach wie vor an Verspannungen im Nacken. Bei der Untersuchung habe man wiederum eine schmerzhafte Schulterrotation festgestellt und die Impingement-Zeichen seien bei ausgeprägten Schmerzäusserungen schwierig zu verwerten gewesen. Es liege nach wie vor eine Schulterprotraktion mit einer sehr instabilen Schulter vor, mit eher vermehrtem Gelenkspiel bei einer sehr schwachen Muskulatur. Der Patientin sei dringend geraten worden, das Heimgymnastikprogramm zur Kräftigung der Schultermuskulatur weiterzuführen. Ganz im Vordergrund sollten die Haltungskorrektur und das aktive Muskelaufbautraining sein. Ausserdem sollte die Patientin darauf achten, genügend Eiweiss mit der Nahrung zu sich zu nehmen. Die Patientin sei natürlich nach wie vor in ihrer Leistungs- und Erwerbsfähigkeit erheblich eingeschränkt. An der Einschätzung gemäss Bericht vom 24. Januar 2014 habe sich nichts geändert (BB 4)."}