{"Signatur": "SO_VSG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2017-07-12", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_VSG_001_VSBES-2014-307_2017-07-12.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=134882&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=7&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "9a39443706a3eba57de73be6c2fd07dc"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["VSBES.2014.307"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenrente"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "20.03.2026 00:02:10", "Checksum": "826da1ad03db828c263ef5cde7388c83", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307\nRegeste:\nInvalidenrente\n\n\n3.8 Dr. med. K.___, Innere Medizin und Rheumatologie FMH, hielt im Bericht vom 24. Januar 2014 fest, die Patientin berichte, dass sie seit der Magenoperation im März 2013 insgesamt 39 kg abgenommen habe. Seither gehe es mit der Atmung deutlich besser. Sie leide weniger an Anstrengungsdyspnoe. Leider seien aber gastrointestinale Beschwerden vorhanden, z.B. eine Dumpingsymptomatik und eine Tendenz zur Verstopfung. Auch die Kniegelenksbeschwerden hätten sich nicht wesentlich gebessert. Zudem habe sie ausgeprägte Schmerzen in der Hand, und zwar bis gegen den Ellenbogen ausstrahlend, rechts ausgeprägter als links. Auch in der Schulter habe sie Schmerzen, dort habe sie vor allem keine Kraft. Sie könne kaum eine Pfanne heben. Wegen diesen multiplen Einschränkungen habe sie es in den letzten Jahren nicht geschafft, eine neue Arbeit zu finden. Die degenerativen Veränderungen im Bereich der Daumenwurzel seien sehr eindrücklich; auch die Pangonarthrose sei beidseits schon sehr fortgeschritten. Auch die Periarthropathie der rechten Schulter sei ein drängendes, die Patientin in ihrer Lebensqualität einschränkendes Problem. Die Kniegelenkproblematik sei natürlich durch die massive Adipositas verschärft worden. Es sei eine bekannte Tatsache, dass bei derart drastischer Gewichtsreduktion jeweils nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse abgebaut werde. Dies erkläre bis zu einem gewissen Grad, weshalb es der Patientin zurzeit schlecht gelinge, ihre Kniegelenke zu stabilisieren, und weshalb sie das Gefühl habe, die Beine würden nachgeben, wenn sie länger stehe. Im Schultergürtel bestehe ein ähnliches Problem. Die Patientin sollte unbedingt während der Phase der weiteren Gewichtsreduktion ein regelmässiges Krafttraining durchführen. Früher oder später werde die Patientin nicht um eine Implantation von Kniegelenkprothesen herumkommen. Auch im Bereich der Daumenwurzelarthrose könnte eine Operation bezüglich Schmerzen und Kraftlosigkeit Abhilfe schaffen. Dass die Patientin in ihrer allgemeinen Leistungs- und Erwerbsfähigkeit aufgrund der multiplen gesundheitlichen Probleme stark eingeschränkt und wahrscheinlich auch für eine Bürotätigkeit nicht zu 100 % einsatzfähig sei, scheine evident zu sein. Da ihre Leiden zum Teil mindestens besserungsfähig seien, werde sicher längerfristig für eine sitzende leichte Tätigkeit im Büro keine 100%ige Arbeitsunfähigkeit resultieren. Eine Teilarbeitsfähigkeit sei zweifellos gegeben. Zum aktuellen Zeitpunkt sei die Patientin als zu 100 % arbeitsunfähig zu betrachten mit der Möglichkeit, dass sie eventuell in einigen Monaten eine 50%ige Tätigkeit in einem Büro aufnehmen könnte (IV-Nr. 50 S. 2 f.).\n3.9 Aus dem Bericht des G.___ (Dr. med. M.___) zu Handen des Hausarztes vom 8. April 2014 geht hervor, die Patientin sei ein Jahr nach dem bariatrischen Eingriff mit dem erreichten Resultat soweit recht zufrieden. Sie wiege aktuell 108 kg. Was ihr mehr Sorgen mache, seien die rezidivierenden Abdominalkrämpfe im Unterbauch links, die sie aber schon seit etwa 4 Jahren kenne. Nach der Magenschlauchoperation habe sie postprandial das Gefühl eines Steins im Magen. Im August 2013 sei zwecks Ausschluss einer schweren Stase oder eines Pylerospasmus/Stenose eine Gastroskopie durchgeführt worden, welche insgesamt völlig unauffällig gewesen sei. Somit handle es sich hier nicht um ein organisches morphologisches, sondern um ein funktionelles Problem. Dies sei mit der Patientin nochmals intensiv besprochen worden. Sie müsse zwingend langsam essen, sehr gut kauen und auf grobe Nahrungsmittel wie faseriges Fleisch, Rohkost wie Fenchel, Karotten etc. verzichten. Ein eigentliches Refluxleiden, wie das früher bei ihr bekannt gewesen sei, liege nicht vor, zumal keine Refluxoesophagitis habe nachgewiesen werden können. Leider treibe sie aufgrund ihres Habitus, ihres Alters und ihrer Beinatrophie praktisch keinen Sport. Dies kompliziere die gesamte Situation, zumal sie muskulär so nicht aufgebaut werden könne. Die klinische Untersuchung zeige unverändert ein weit ausladendes Abdomen mit massiv entleerter Fettschürze, die sicher auch zu einem gewissen Mass eine vernünftige körperliche Aktivität verunmögliche (Beschwerdebeilage [BB] 10).\n3.10 Dem Bericht des V.___, Orthopädische Klinik (Dr. med. W.___, Leitender Arzt), vom 6. Mai 2014 kann entnommen werden, die Patientin beklage schulterkonzentrierte Schmerzen rechts seit ca. einem Jahr, verstärkt nach einem Sturz im August 2013. Die Schmerzen umfassten aktuell den ganzen Arm. Auch kämen Schmerzen von der HWS über den Trapezius in die Schulter, zudem gebe es diffuse und den ganzen Arm umfassende, als Gefühlsstörung bezeichnete Dysästhesien mit Kribbeln und Schweregefühl sowie Sensibilitätseinschränkungen. Diese umfassten weniger den Daumen, aber sonst alle Finger der rechten Hand. Eine klare Abhängigkeit von Schultermobilisierung und HWS-Bewegung sei nicht erkennbar. Das mitgebrachte Arthro-MRI der rechten Schulter vom 11. April 2014 zeige eine degenerativ ausgedünnte Supraspinatussehne mit deutlichster Atrophie und Verfettung sowie einer mässigen AC-Gelenksarthrose und einem mässigen Humeruskopfhochstand. Auch Subscapularis- und Infraspinatussehne zeigten sich degenerativ verändert. Die lange Bizepssehne sei komplett rupturiert, des Weiteren bestehe eine beginnende Omarthroseentwicklung. Eine Schulterinfiltration ungefähr im Dezember 2013 habe eine drei- bis vierwöchige Beschwerdebesserung gebracht, 14 bis 16 Physiotherapiebehandlungen von Januar bis April 2014 hätten die Beschwerden nur wenig verändern können."}