{"Signatur": "SO_VSG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2017-07-12", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_VSG_001_VSBES-2014-307_2017-07-12.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=134882&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=7&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "9a39443706a3eba57de73be6c2fd07dc"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["VSBES.2014.307"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenrente"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "20.03.2026 00:02:10", "Checksum": "826da1ad03db828c263ef5cde7388c83", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307\nRegeste:\nInvalidenrente\n\n\nDie an die Gutachter gestellten Fragen wurden im Wesentlichen dahingehend beantwortet, die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei diejenige als Buchhalterin in einem Behindertenheim gewesen, danach sei die Explorandin nur noch temporär über die Vermittlung des RAV bis Oktober 2011 mit längeren Arbeitslosenperioden tätig gewesen. Internistisches Hauptproblem sei die massive morbide Adipositas. Rheumatologisch zu betonen sei eine mit dem Grundleiden wohl verbundene und fortgeschrittene mediale Gonarthrose beidseits, welche zusammen mit dem Übergewicht zu einer stärkeren Geh- und Stehbehinderung führe. Als Buchhalterin weniger bedeutend seien Störungen durch Rhizarthrosen; eine Periarthropathie der rechten Schulter oder statische Fussbeschwerden seien bei der sitzenden Tätigkeit als Buchhalterin oder in einer kaufmännischen Tätigkeit wenig einschränkend. Psychiatrisch könne keine Diagnose gestellt werden. Polydisziplinär ergebe sich somit vorwiegend eine Einschränkung durch die Kombination von massiver Adipositas und beidseitigen Kniearthrosen. Dies führe zu einer Einschränkung bei der Bewältigung des Arbeitsweges. Dieser müsse kurz sein; am besten werde er mit dem Privatauto zurückgelegt. Die Einschränkung der Geh- und Stehfähigkeit durch die kombinierten Probleme von Adipositas und Gonarthrose sowie unter Mitberücksichtigung von bisher weder chirurgisch noch internistisch klarer definierbaren abdominalen Beschwerden führe zu einer Leistungseinschränkung von geschätzten 20 bis 30 %, bezogen auf ein 100%-Pensum in einer angestammten kaufmännischen oder buchhalterischen Tätigkeit. Der Beginn der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit sei nicht klar festzulegen. Das Datum der IV-Anmeldung vom 8. Dezember 2011 könne als möglicher Beginn angenommen werden. Adaptiert seien die erlernten kaufmännischen bzw. buchhalterischen Tätigkeiten. Ein Knieersatz beidseits müsse ins Auge gefasst werden (IV-Nr. 43).\n3.7 Dr. med. U.___ hielt in seinem ärztlichen Zeugnis vom 16. Januar 2014 im Wesentlichen fest, die Patientin habe nach der Magenoperation im März 2013 ihr Körpergewicht von 152 kg auf aktuell 115 kg reduzieren können. Leider habe sie nach jeder Nahrungsaufnahme regelmässig als Folge des Eingriffs eine Dumping-Symptomatik mit ausserordentlich lästiger Übelkeit und Bauchschmerzen sowie Kreislaufstörungen. Wegen dieser Schwierigkeiten bei der Nahrungszufuhr persistiere eine ausgeprägte Muskelschwäche. Diese wirke sich auf die Kniefunktion aus, was die normale Fortbewegung deutlich erschwere. Die Patientin leide ausserdem an starken Schmerzen in beiden Händen und in der rechten Schulter. Eine Untersuchung bei der Rheumatologin werde aktuell durchgeführt. Durch die Operation und die Gewichtsreduktion hätten sich sowohl die arterielle Hypertonie als auch der Diabetes mellitus eindrücklich verbessert. Wegen der eingeschränkten Lebensqualität durch die Nebenwirkungen der Magenoperation habe sich bei der Patientin eine Erschöpfungsdepression eingestellt, welche die Voraussetzungen für einen regulären Muskelaufbau zusätzlich erschwere. Die seitliche Abduktion der rechten Schulter sei sowohl bei der Innen- als auch der Aussenrotation ausserordentlich schmerzhaft. Sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite bestünden zwischen der Speiche und dem Kahnbein starke Schmerzen beim Kraftgriff, was den Einsatz beider Hände erschwere. Der Zehengang sei beidseits nicht möglich. Die Führung der Beinachse in den Knien sei beidseits völlig unzureichend, was die anhaltenden Schmerzen erkläre. Aktuell sei die Patientin nicht arbeitsfähig (IV-Nr. 47 S. 2 f.)."}