{"Signatur": "SO_VSG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2017-07-12", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_VSG_001_VSBES-2014-307_2017-07-12.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=134882&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=7&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "9a39443706a3eba57de73be6c2fd07dc"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["VSBES.2014.307"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenrente"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "20.03.2026 00:02:10", "Checksum": "826da1ad03db828c263ef5cde7388c83", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Versicherungsgericht 12.07.2017 VSBES.2014.307\nRegeste:\nInvalidenrente\n\nUrteil vom 12. Juli 2017\nEs wirken mit:\nPräsident Flückiger\nOberrichter Marti\nOberrichter Kiefer\nGerichtsschreiber Schmidhauser\nIn Sachen\nA.___ vertreten durch lic. iur. Roger Zenari, Rechtsanwalt\nBeschwerdeführerin\ngegen\nIV-Stelle Kt. Solothurn, Postfach, 4501 Solothurn,\nBeschwerdegegnerin\nbetreffend Invalidenrente (Verfügung vom 24. Oktober 2014)\nzieht das Versicherungsgericht in Erwägung:\nI.\n1.\n1.1 Die 1956 geborene A.___ (im Folgenden: Beschwerdeführerin) leidet unter einer massiven morbiden Adipositas sowie weiteren somatischen und psychischen Beschwerden. Von 1972 bis 1975 absolvierte sie eine kaufmännische Lehre bei der B.___, [...], und besuchte danach berufsbegleitend von 1976 bis 1979 einen dreijährigen Buchhalterkurs am C.___, wobei sie kein entsprechendes Diplom erwarb. In der Folge war sie bei verschiedenen Arbeitgebern als kaufmännische Leiterin, Finanzleiterin, Buchhalterin, Verwaltungsangestellte, Sachbearbeiterin und Finanzverwalterin tätig. Von Juni bis Dezember 2010 arbeitete die Beschwerdeführerin im Rahmen eines befristeten Arbeitsverhältnisses teilzeitlich (50 bis 60 %) als Buchhaltungsmitarbeiterin bei der D.___. Ab 1. Januar 2011 war sie bei der Arbeitslosenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet und konnte über das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) von Juli bis Oktober 2011 eine befristete Tätigkeit als Buchhalterin mit einem Pensum von 80 % im E.___ ausüben (vgl. IV-St. Beleg Nr. [IV-Nr.] 5, 8, 11 und 54). Am 7. Dezember 2011 meldete sich die Beschwerdeführerin bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (IV-Nr. 2). Die IV-Stelle des Kantons Solothurn (im Folgenden: Beschwerdegegnerin) gewährte ihr daraufhin Frühinterventionsmassnahmen in Form eines persönlichen Coachings ab 21. März 2012 für 15 Stunden bei F.___, [...](Mitteilung vom 27. März 2012; IV-Nr. 14).\n1.2 Am 5. März 2013 wurde die Beschwerdeführerin im G.___, [...], operiert (Laporoskopische Adhäsiolyse und Magensleeve-Resektion; IV-Nr. 26 S. 9 f.). Der Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, attestierte in seinem Bericht zu Handen der Beschwerdegegnerin vom 17. Juni 2013 eine Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit von 50 % vom 1. Januar 2011 bis 4. März 2013 sowie eine solche von 100 % ab 5. März 2013 bis auf weiteres (IV-Nr. 26 S. 1 ff.). In der Folge veranlasste die Beschwerdegegnerin eine polydisziplinäre (internistische, rheumatologische und psychiatrische) Begutachtung in der I.___, [...], welche am 29. Oktober 2013 durchgeführt wurde (Gutachten vom 18. Dezember 2013; IV-Nr. 43). Am 10. März 2014 nahm der Regionale Ärztliche Dienst (RAD; Dr. med. J.___, Fachärztin Neurologie FMH) zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin Stellung (IV-Nr. 52). Die Beschwerdegegnerin führte am 2. Mai 2014 eine Abklärung im Haushalt der Beschwerdeführerin durch (IV-Nr. 54). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens und Rücksprache mit dem RAD lehnte die Beschwerdegegnerin den Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente sowie weitere berufliche Eingliederungsmassnahmen aufgrund eines in Anwendung der gemischten Methode (Erwerbstätigkeit als Buchhalterin von 80 %, Tätigkeit im Haushalt von 20 %) ermittelten (Gesamt-)Invaliditätsgrades von 15 % mit Verfügung vom 24. Oktober 2014 ab (IV-Nr. 63).\n"}