{"Signatur": "SO_VSG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2017-02-07", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_VSG_001_VSBES-2014-306_2017-02-07.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=133549&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=44&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "b633fdf97ebaa392eee1080637177feb"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["VSBES.2014.306"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht 07.02.2017 VSBES.2014.306"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht 07.02.2017 VSBES.2014.306"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht 07.02.2017 VSBES.2014.306"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Taggelder IV"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "19.03.2026 23:44:07", "Checksum": "9196178d2358122858b4bc4f6739858b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Versicherungsgericht 07.02.2017 VSBES.2014.306\nRegeste:\nTaggelder IV\n\n4.\n4.1 Die Beschwerdeführerin beantragte, das fragliche IV-Taggeld ab 13. Oktober 2014 – anstelle des von der Beschwerdegegnerin herangezogenen Jahreslohnes von CHF 68‘175.25 - nach Massgabe eines durchschnittlichen Jahreseinkommens von CHF 108‘875.00 zuzüglich Nominallohnentwicklung bis 2014 festzusetzen. Indem nun das Taggeld auf der Basis eines Jahreseinkommens von CHF 81‘250.00 festzusetzen ist, rechtfertigt es sich, der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung im Ausmass eines Drittels zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen.\nGemäss § 161 i.V.m. § 160 Abs. 2 Gebührentarif (GT, BGS 615.11) beträgt der Stundenansatz bei anwaltlicher Vertretung CHF 230.00 bis 330.00. Die vom Vertreter der Beschwerdeführerin eingereichten Kostennoten vom 18. Mai 2015 (A.S. 37 ff.) und 13. September 2016 (A.S. 52) weisen einen Stundenansatz von CHF 250.00 sowie einen geltend gemachten Zeitaufwand von 12.7 Std. und 4.08 Std., somit einen Zeitaufwand von insgesamt 16.78 Std., auf. Dieser beanspruchte Zeitaufwand ist übersetzt. Reine Kanzleiarbeit (Weiterleitung von Dokumenten an die Klientschaft, Einfordern von Akten, Kenntnisnahme von Verfügungen und Stellen von Fristerstreckungsgesuchen etc.) ist im Stundenansatz eines Anwalts bereits inbegriffen und nicht separat zu vergüten. Demnach können die Positionen unter folgenden Daten nicht berücksichtigt werden: 25. November 2014 (Brief an Klientin, 0.17 Std.), 27. November 2014 (Brief an [...]Rechtsschutz AG, 0.17 Std.), 19. Januar 2015 (Brief an Klientin, 0.17 Std.), 29. Januar 2015 (Brief an Klientin, 0.17 Std.), 18. Februar 2015 (Brief an Versicherungsgericht des Kantons Solothurn, 0.25 Std.), 5. März 2015 (Brief an Klientin, 0.17 Std.), 12. März 2015 (Brief an Versicherungsgericht des Kantons Solothurn, 0.25 Std.), 18. März 2015 (Brief an Klientin, 0.17 Std.), 25. März 2015 (Brief an Klientin, 0.17 Std.; Brief an [...] Rechtsschutz AG, 0.17 Std.), 14. April 2015 (Brief an [...] Rechtsschutz AG, 0.33 Std.; Brief an Klientin, 0.17 Std.), 22. April 2015 (Brief an Klientin, 0.17 Std.; Brief an [...] Rechtsschutz AG, 0.17 Std.) und 7. Mai 2015 (Telefon von Klientin, 0.17 Std.; E-Mail an [...] Rechtsschutz AG, 0.08 Std.). Im Weiteren erscheinen die nach erfolgter Replik der Beschwerdeführerin vom 23. März 2015 aufgeführten Telefongespräche vom 14. April 2015 (Telefon von Klientin, 0.83 Std.) und 8. Mai 2015 (Telefon von [...] Rechtsschutz AG, 0.33 Std. und 1 Std.) als unverhältnismässig und können daher nicht berücksichtigt werden.\nDer mit Kostennote vom 13. September 2016 geltend gemachte weitere Aufwand ist dementsprechend wie folgt zu kürzen: 23. Juni 2016 (Brief an Klientin, 0.17 Std.), 9. August 2016 (Telefon von Klientin, 0.67 Std.), 13. September 2016 (Telefon von Sozialen Diensten, 0.17 Std.; Telefon an Klientin, 0.33 Std.; Telefon von Klientin, 0.25 Std.). Demnach sind die Kostennoten auf einen für den vorliegenden Fall angemessenen Zeitaufwand von insgesamt 10.07 Std. zu kürzen. Der nach der öffentlichen Verhandlung vom 13. September 2016 entstandene Aufwand (Eingabe der Beschwerdeführerin vom 7. Dezember 2016, A.S. 65 f.) ist mit dem im Rahmen der Kostennote vom 18. Mai 2015 geltend gemachten und bewilligten «nachprozessualen Aufwand» von 1 Std. abgedeckt. Im Weiteren ist bei den Auslagen eine Kopie mit CHF 0.50 zu vergüten (§ 160 Abs. 5 GT) und nicht mit CHF 1.00, wie in der Kostennote geltend gemacht. In Anbetracht von Aufwand und Schwierigkeit des Prozesses beläuft sich die Kostenforderung somit auf insgesamt CHF 2‘896.55 (Honorar von CHF 2‘517.50 [10.07 Std. zum geltend gemachten Stundenansatz von CHF 250.00] zuzüglich Auslagen von CHF 164.50 und Mehrwertsteuer von CHF 214.55). Davon ist der Beschwerdeführerin ein Drittel (CHF 965.50) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen.\n4.2 Aufgrund von Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von CHF 200.00 – 1‘000.00 festgelegt. Nach dem Ausgang des vorliegenden Verfahrens hat die Beschwerdeführerin von den gesamten Verfahrenskosten von CHF 1‘000.00 zwei Drittel (CHF 666.65) und die IV-Stelle solche von einem Drittel (CHF 333.35) zu tragen. Folglich ist der Beschwerdeführerin die Differenz zum geleisteten Kostenvorschuss von CHF 1‘000.00, somit CHF 333.35, zurückzuerstatten.\nDemnach wird erkannt:\n1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde werden die vorliegend angefochtenen Verfügungen vom 21. Oktober und 12. November 2014 insoweit korrigiert, als der Taggeldanspruch der Beschwerdeführerin während der Integrationsmassnahme vom 13. Oktober 2014 bis 11. Januar 2015 auf CHF 151.00 (13. Oktober bis 31. Dezember 2014) und CHF 150.90 (1. bis 11. Januar 2015) festgesetzt wird. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.\n2. Die IV-Stelle des Kantons Solothurn hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von CHF 965.50 (inkl. Auslagen und MwSt) zu bezahlen.\n3. Die IV-Stelle des Kantons Solothurn hat an die gesamten Verfahrenskosten einen Betrag von CHF 333.35 und die Beschwerdeführerin einen solchen von CHF 666.65 zu bezahlen. Die Differenz zum geleisteten Kostenvorschuss von CHF 1‘000.00, somit CHF 333.35, wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet.\nRechtsmittel"}