{"Signatur": "SO_VSG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2017-02-07", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_VSG_001_VSBES-2014-306_2017-02-07.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=133549&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=44&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "b633fdf97ebaa392eee1080637177feb"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["VSBES.2014.306"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht 07.02.2017 VSBES.2014.306"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht 07.02.2017 VSBES.2014.306"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht 07.02.2017 VSBES.2014.306"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Taggelder IV"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "19.03.2026 23:44:07", "Checksum": "9196178d2358122858b4bc4f6739858b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Versicherungsgericht 07.02.2017 VSBES.2014.306\nRegeste:\nTaggelder IV\n\n\n3.2 Die strittige Bemessung des Taggeldes während des Belastbarkeitstrainings in der J.___, vom 13. Oktober 2014 bis 11. Januar 2015 richtet sich nach Art. 23 Abs. 1 IVG, wonach die bei der kinderlosen Beschwerdeführerin einzig in Betracht fallende Grundentschädigung 80 % des letzten ohne gesundheitliche Einschränkung erzielten Erwerbseinkommens beträgt, jedoch nicht mehr als 80 % des Höchstbetrages nach Art. 24 Abs. 1 IVG. Aus den vorliegend ins Recht gelegten Akten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt hat, nämlich vom 17. Mai 2004 bis 30. September 2007 als Sozialarbeiterin mit einem Teilzeitpensum von 80 % beim B.___. So gab Dr. med. H.___, Innere Medizin FMH/Psychotherapie, gegenüber der Krankentaggeldversichererin (G.___) an, die ersten Symptome der Erkrankung seien im Verlauf des Frühlings 2006 aufgetreten und die Patientin habe seine Hilfe im September 2006 gesucht (IV-Nr. 8.3 S. 4). Eine regelmässige Gesprächspsychotherapie wurde am 18. Januar 2007 aufgenommen und die Beschwerdeführerin wurde erst ab 28. Februar 2007 (vollumfänglich) arbeitsunfähig geschrieben (vgl. ärztliche Zeugnisse vom 23. April und 14. Mai 2007 [IV-Nr. 8.3 S. 2 f.] sowie Bericht vom 22. Juni 2007 [IV-Nr. 8.3 S. 5 ff.]). Nach einer vollständigen Restitution der neurotischen Persönlichkeitsstörung mit Burn-out-Syndrom ab 21. November 2007 trat am 10. November 2008 eine 50 %ige Arbeitsunfähigkeit ein (IV-Nr. 8.3 S. 11 und 14 f.). Der behandelnde Psychiater Dr. med. E.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, stellte in seinem Bericht zu Handen der G.___ vom 11. November 2008 die Diagnosen «Zwangsstörung mit vorwiegenden Zwangsgedanken, Panikstörung mit Agoraphobie, subsyndromale posttraumatische Belastungsstörung bei Status nach sexuellen Übergriffen und physischer Gewalt in der Ehe» und hielt fest, die Patientin sei vom 28. Februar bis 20. November 2007 vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen; sie sei nun seit dem 10. November 2008 wieder zu 50 % arbeitsunfähig, wobei es sich um die gleiche Störung handle wie im Jahr 2007 (Rückfall; vgl. IV-Nr. 8.3 S. 14 f.). Dementsprechend richtete die G.___ Krankentaggelder ab 28. Februar 2007 aus (IV-Nr. 8.2). Nach dem Gesagten war die Beschwerdeführerin vom 17. Mai 2004 bis 27. Februar 2007 ohne relevante gesundheitliche Einschränkung als Sozialarbeiterin beim B.___ im Rahmen eines Pensums von 80 % tätig. Es trifft - entgegen den Angaben in der Beschwerde (S. 3 Ziff. 3) - nicht zu, dass die Beschwerdeführerin dort vor Eintritt des Gesundheitsschadens mit einem Pensum von 100 % arbeitete und ein Bruttoeinkommen von CHF 108‘875.00 erzielte. Dies wird von der Beschwerdeführerin in ihrer Replik vom 23. März 2015 denn auch nicht mehr behauptet (vgl. A.S. 32 S. 2 Ziff. 2 oben). Demnach kann als Bemessungsgrundlage des Taggeldanspruchs nicht von einem Valideneinkommen in Höhe von CHF 108‘875.00 ausgegangen werden."}