Es seien erhebliche Defizite im Bereich der Kommunikation, der Beziehungsgestaltung und der Selbstwertregulation mit einem auch erheblichen Leidensdruck konsistent erkennbar. Das Ausmass der geschilderten Einschränkungen sei für den Referenten jedoch aufgrund des klinischen Eindruckes nicht plausibel. Die fremdanamnestischen Angaben durch Hausarzt (aktuelle Fremdanamnese), Behandler (aktuelle Fremdanamnese) und Familie seien nicht geeignet, die Frage des Grades der psychischen Störungen zu klären. Im Vordergrund stehe weniger die depressive Symptomatik, sondern vielmehr eine neurotische Regression bei Verbitterung in engem Bezug zu den Persönlichkeitsauffälligkeiten.