Wie oben abgeleitet, seien der klinische Befund und die dort gebotenen Verhaltensauffälligkeiten mit einer schweren depressiven Episode nicht vereinbar. Der Referent sehe vielmehr den Schwerpunkt der Störung aus einer Mischung aus krankheitswerter affektiver Störung (siehe oben) und einer eher in das Normalpsychologische reichenden Verbitterung mit auch deutlich bewusst manipulativem Verhalten mit Selbstlimitierung. Es seien erhebliche Defizite im Bereich der Kommunikation, der Beziehungsgestaltung und der Selbstwertregulation mit einem auch erheblichen Leidensdruck konsistent erkennbar.