Eigentlich als Ausdruck einer neurotischen Depression), die bereits mehrjährig bestehe und einhergehe mit Störungen des Antriebes, einem sozialen Rückzug, einer Minderung des Selbstvertrauens, einem erkennbaren Unvermögen mit den Routineanforderungen des täglichen Lebens fertig zu werden und einem erkennbaren Interessensverlust. Während für den Referenten die Basisstörung der Dysthymia (ICD-10, F34.1) als Ausdruck einer neurotischen Entwicklung unstrittig sei, so sei die Sicherung der schwerer wiegenden Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung (wie mehrfach vordiagnostiziert als mittelgradig und zum Teil schwer) trotz der vorliegenden Berichte retrospektiv nicht ausreichend sicher