{"Signatur": "SO_VSG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2017-09-08", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_VSG_001_VSBES-2014-286_2017-09-08.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=135323&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=2&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "814f6c91012bb7946fc41c2e11a99104"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["VSBES.2014.286"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht 08.09.2017 VSBES.2014.286"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht 08.09.2017 VSBES.2014.286"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht 08.09.2017 VSBES.2014.286"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenrente"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "20.03.2026 00:02:30", "Checksum": "38d063ae9fbfdad661409e323d4b6bd6", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Versicherungsgericht 08.09.2017 VSBES.2014.286\nRegeste:\nInvalidenrente\n\nUrteil vom 8. September 2017\nEs wirken mit:\nPräsident Flückiger\nVizepräsidentin Weber-Probst\nOberrichter Kiefer\nGerichtsschreiber Isch\nIn Sachen\nA.___ vertreten durch B.___\nBeschwerdeführer\ngegen\nIV-Stelle Kt. Solothurn, Postfach, 4501 Solothurn,\nBeschwerdegegnerin\nbetreffend Invalidenrente (Verfügung vom 30. September 2014)\nzieht das Versicherungsgericht in Erwägung:\nI.\n1.\n1.1 A.___ (nachfolgend Beschwerdeführer), Jahrgang 1976, meldete sich am 3. Oktober 2010 bei der IV-Stelle des Kantons Solothurn (nachfolgend Beschwerdegegnerin) zum Leistungsbezug an (IV-St. Beleg Nr. [IV-Nr.] 2). Dem Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt für Neurologie FMH, vom 11. Juni 2010 (IV-Nr. 12.14, S. 2) ist hierzu zu entnehmen, der Beschwerdeführer habe am 6. Oktober 2009 einen Motorradunfall mit milder traumatischer Hirnverletzung, HWS-Distorsion, Augenkontusion links, Impressionsfraktur BWK 7 und 8, Kniekontusion rechts sowie Fusskontusion links erlitten. In diesem Zusammenhang diagnostizierte Dr. med. C.___ zudem unter anderem ein persistierendes thorako-vertebrales Syndrom sowie einen Verdacht auf eine posttraumatische Anpassungsstörung mit vegetativen Begleitbeschwerden.\n1.2 In der Folge holte die Beschwerdegegnerin diverse medizinische Unterlagen ein und liess den Beschwerdeführer durch Dr. med. D.___ psychiatrisch begutachten (IV-Nr. 45). Gestützt darauf erliess sie am 3. Juli 2013 einen Vorbescheid (IV-Nr. 53), worin sie dem Beschwerdeführer in Aussicht stellte, sie werde sein Leistungsbegehren abweisen. Nach dem Eingang weiterer medizinischer Akten holte die Beschwerdegegnerin bei Dr. med. D.___ sodann ein psychiatrisches Verlaufsgutachten ein (IV-Nr. 61) und erliess gestützt darauf am 5. Mai 2014 (IV-Nr. 67) einen neuen Vorbescheid, worin sie ebenfalls die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht stellt. Daran hielt sie schliesslich mit Verfügung vom 30. September 2014 (A.S. [Akten-Seite] 1 ff.) fest.\n2. Dagegen lässt der Beschwerdeführer am 3. November 2014 Beschwerde erheben (A.S. 4 ff.) und folgende Rechtsbegehren stellen:\n1. Es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und dem Beschwerdeführer eine ganze IV-Rente zuzusprechen.\n2. Eventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und den Fall zwecks weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.\n3. Es sei dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege bewilligen.\n3. Mit Eingabe vom 26. November 2014 (A.S. 12) verzichtet die Beschwerdegegnerin auf die Einreichung einer Beschwerdeantwort.\n4. Mit Verfügung vom 3. Dezember 2014 (A.S. 25 f.) wird dem Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren ab Prozessbeginn die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt.\n5. Mit Eingabe vom 11. Dezember 2014 (A.S. 27) reicht der Beschwerdeführer einen Bericht von Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 25. November 2014 ein.\n6. Mit Verfügung vom 2. Juni 2015 (A.S. 29 f.) hält die Vizepräsidentin des Versicherungsgerichts fest, es sei vorgesehen, ein psychiatrisches Gutachten einzuholen.\n7. Mit Verfügung vom 23. Juni 2015 (A.S. 35 f.) wird zur Ausarbeitung des Gutachtens Prof. Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, G.___, bestimmt.\n8. Das Gutachten von Prof. Dr. med. F.___ ergeht am 18. Januar 2016 (A.S. 45 ff.).\n9. Mit Verfügung vom 4. Februar 2016 (A.S. 74 f.) hält die Vizepräsidentin des Versicherungsgerichts fest, es sei vorgesehen, ein psychiatrisches Obergutachten einzuholen. Zur Begründung wird hierzu festgehalten, das psychiatrische Gutachten von Prof. Dr. med. F.___ vom 18. Januar 2016 entspreche nicht den beweisrechtlichen Anforderungen, welche gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung von einem Gutachten zu erfüllen seien.\n10. Mit Stellungnahme vom 25. Februar 2016 (A.S. 77 f.) lässt sich die Beschwerdegegnerin dazu vernehmen.\n11. Mit Verfügung vom 2. März 2016 (A.S. 79 f.) wird zur Ausarbeitung des Gutachtens Dr. med. H.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, bestimmt.\n12. Mit Verfügung vom 29. August 2016 wird festgestellt, Dr. med. I.___ habe den Gutachtensauftrag abgelehnt.\n13. Mit Verfügung vom 29. September 2016 (A.S. 86 f.) wird zur Ausarbeitung des Gutachtens Prof. Dr. med. J.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, K.___, bestimmt.\n14. Das Gutachten von Prof. Dr. med. J.___ ergeht am 28. Februar 2017 (A.S. 90 ff.).\n15. Mit Stellungnahmen vom 28. April 2017 bzw. 8. Mai 2017 (A.S. 150 ff. und 154) lassen sich die Parteien abschliessend vernehmen.\n16. Auf die Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften wird nachfolgend, soweit notwendig, eingegangen.\nII.\n1. Die Sachurteilsvoraussetzungen (Einhaltung von Frist und Form, örtliche und sachliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts) sind erfüllt. Auf die Beschwerde ist einzutreten.\n"}